Tobias Frauen
· 11.09.2024
“A day we´re gonna remember” schrieb Justine Lemeteyer am Abend zu den Rennen auf dem Ringkøbing Fjord. Die Französin führt nach zwei Durchgängen bei Böen von über 30 Knoten - einige sprachen sogar von 40 Knoten - punktgleich vor Jenna Gibson. Eine dritte Elimination wurde sowohl bei den Herren als auch bei den Damen noch gestartet, musste dann aber aus Sicherheitsgründen abgebrchen werden: zu heftig die Böen, zu viel Regen, zu wenig Sicht. “Nach zwei kniffligen, aber guten Eliminations wurden die Bedingungen absolut wild”, schrieb Jordy Vonk. “Regen, 40+ Knoten und keine Sicht. Überall stürzten Leute und es war ein reines Überleben in einem Rennen gegen sich selbst. Gut, dass sie es nach dem Halbfinale abgebrochen haben”, so der Niederländer.
Der bekennende Finnen-Fan Vonk liegt nach den ersten Rennen auf Rang zwei hinter Bruno Martini, der beide Durchgänge ungefährdet gewinnen konnte. Dahinter lauern Ingmar Daldorf, Taty Frans und Benoit Merc. Dänemarks Slalom-Held Johan Søe, der sich vor dem Event erst mal wieder an die Finne gewöhnen musste, ist derzeit Sechster vor Andrea Cucchi und Gunnar Asmussen als bestem Deutschen. Asmussen, am Wochenende noch Deutscher Meister im Speedsurfen geworden, fuhr im ersten Durchgang auf Rang vier und konnte in der zweiten Elimination das kleine Finale gewinnen.
Bei den Jugendlichen liegen Anton und Leo Richter auf den Plätzen fünf und sechs, bei den Junioren ist Mika Henning auf Rang sieben derzeit bester Deutscher.
Die ersten Tage der IFCA-Weltmeisterschaft am Spot Hvide Sande Nord im Rahmen des Waterz-Festival waren erstmal ein Wartespiel, der Wind reichte nur für ein paar Test-Runs. Im Zuge des allgemeinen Wetterumschwungs ging es dann rund, in den nächsten Tagen könnten dann noch Rennen bei deutlich leichterem Wind folgen.

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