Der 15-jährige Karl Matysik nahm an der Windsurfer-LT-Europameisterschaft am österreichischen Attersee teil. In der B-Klasse belegte er einen starken 11. Platz unter 128 Teilnehmern. Zudem waren bei dieser LT-Europameisterschaft so viele deutsche Surfer vertreten wie noch nie zuvor. Im folgenden Interview berichtet er von seinen Erfahrungen.
Chancengleichheit pur. Alle fahren exakt das gleiche Material. Es zählen nur das eigene Können, die Taktik und die Fitness.
Nach einem Upwind-Start beginnt die erste Kreuz bis zur Luvtonne. Danach folgt ein Halbwindkurs bis zur Luvtonne des Outer Loops. Anschließend geht es im Downwind-Kurs bis zum Gate. Mit der zweiten Kreuz fährt man wieder hoch zur Luvtonne. Nach der Rundung der Luvtonne folgt der zweite Downwind. Danach geht es noch einmal durch das Gate und schließlich auf Halbwindkurs Richtung Ziellinie.
Auf dem Wasser wird hart gekämpft, an Land hilft man sich gegenseitig und feiert zusammen. Es heißt: 50 Prozent Fun und 50 Prozent Race.
Nach dem Startsignal darf 30 Sekunden lang gepumpt werden. Danach ist es auf der Kreuz nicht mehr erlaubt. Auf dem Halbwind- und Downwind-Kurs darf hingegen durchgehend gepumpt werden.
Zwei Wochen vor der Europameisterschaft bin ich noch beim Strander Surf Cup des Surf Club Kiel an meinem Homespot mitgefahren. Mit einem dritten Platz insgesamt habe ich mich sehr gut vorbereitet gefühlt.
Mein persönliches Highlight waren die kostenlosen Getränke während der Protestzeit.
Sie haben oft die perfekte Taktik und ein sehr gutes Gespür für den Wind, während ich häufig den Fitnessvorteil habe. Man lernt jedoch in jedem einzelnen Rennen sehr viel Neues.
Nein, das Feld ist sehr gemischt. Von 15-Jährigen bis zu 85-Jährigen ist jede Altersgruppe vertreten.
Jeder hilft jedem zum Beispiel beim Materialproblemen. Abends wird gemeinsam gegessen und gefeiert.
Einfach mitmachen – bei einer Regatta oder einfach mal ausprobieren. Es ist ein sehr anfängerfreundliches Surf-Set.