iQFOiL-EMWetterchaos in Sferracavallo - Goyard erobert Führung zurück

SURF Redaktion

 · 27.11.2025

Luuc van Opzeeland ist mit einem Sieg in seinem Hat auf Platz zwei nach vorne gefahren
Foto: iqfoilclass/Sailing Energy
Der dritte Tag der iQFOiL Europameisterschaft in Sferracavallo wurde einem Unwetter vorzeitig beendet. Nur ein einziges Herrenrennen konnte gefahren werden, Nicolas Goyard eroberte die Führung zurück.

Der Tag begann im sizilianischen Sferracavallo zunächst vielversprechend. Sonnenschein, warme Temperaturen und eine auffrischende Südwestbrise begrüßten die Athleten am Morgen und ließen auf einen vollen Renntag hoffen. Die Regattaleitung folgte dem geplanten Zeitplan und schickte zunächst die Damenflotte für den Start um 10:30 Uhr aufs Wasser, gefolgt von der Herren-Goldflotte, die um 10:45 Uhr starten sollte. Die Bedingungen erschienen ausreichend stabil, um mit den Slalom-Rennen zu beginnen, doch das Wetter hatte andere Pläne.

Bei den Herren gelang es immerhin, ein komplettes Slalom-Rennen durchzuführen, das in vier Heats unterteilt war. Die Windverhältnisse lagen dabei im Durchschnitt bei etwa 8 Knoten – ausreichend, um faire Wettkampfbedingungen zu gewährleisten. Die Damen hingegen konnten nicht einmal ihr erstes Rennen beginnen, da sich die Wetterlage schneller als erwartet verschlechterte. Ein Regensturm zog früher als vorhergesagt über das Regattagebiet und zwang die Wettfahrtleitung, den Rennbetrieb aus Sicherheitsgründen zu unterbrechen. Alle Flotten wurden daraufhin angewiesen, zum Ufer zurückzukehren.

​Das einzelne Slalom-Rennen bei den Herren hatte dennoch Auswirkungen auf die Gesamtwertung. Der Franzose Nicolas Goyard konnte sich an die Spitze der Rangliste setzen und führt nun wieder das Feld an. Auf dem zweiten Platz folgt der niederländische Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele von Paris 2024, Luuc van Opzeeland. Den dritten Rang belegt der amtierende Weltmeister Andy Brown aus Großbritannien. Ohne weitere Rennen bei den Damen hatte auch Theresa Steinlein keine Gelegenheit, nach ihrer Disqualifikation wieder in die Top Ten vorzudringen.

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Wetterbedingte Rennabsage

Obwohl sich das Wetter am späteren Nachmittag kurzzeitig aufhellte, kehrte der Wind nicht in ausreichender Stärke zurück, um weitere Rennen zu ermöglichen. Mit weiteren Unwettern in Sicht traf die Hauptwettfahrtleiterin Ewa Jodlowska um 15:30 Uhr die Entscheidung, die AP-über-A-Flagge zu setzen, was das offizielle Ende des Renntages bedeutete. Die Hoffnung der Teilnehmer richtet sich nun auf stabilere Bedingungen für die verbleibenden drei Wettkampftage, da der Kampf um den Europameistertitel noch völlig offen ist.


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