iQFoil GamesLuuc van Opzeeland und Sharon Kantor gewinnen Saisonabschluss auf Lanzarote

Tobias Frauen

 · 15.12.2023

Die besten Bilder der iQFoil Games auf Lanzarote
Foto: Sailing Energy/iQFoil Class
Bei den iQFoil Games auf Lanzarote holten sich Luuc van Opzeeland und Sharon Kantor den Sieg. Theresa Steinlein wurde Zwölfte, bester Deutscher bei den Herren war Fabian Wolf auf Platz 37.

Beim letzten iQFoil-Event der Saison auf Lanzarote unterstrichen die Weltmeister Luuc van Opzeeland und Sharon Kantor ihre Top-Form, knapp acht Monate vor den Olympischen Spielen. Beide gewannen nach einer beeindruckenden Performance in den Vorläufen auch die Medal Races vor der Marina Rubicon. Fabian Wolf war mit Platz 37 der beste Deutsche bei den Herren, Jakob Ditzen kam auf Platz 78. Bei den Damen verpasste Theresa Steinlein mit Platz 12 nur knapp die Medal Races, auf Platz 24 kam Alisa Engelmann. Sebastian Kördel, Vizeweltmeister und Medaillen-Hoffnung für 2024, war auf Lanzarote nicht dabei.

Insgesamt 160 Starterinnen und Starter aus 30 Nationen waren nach Lanzarote gekommen, wo nur wenige Tage zuvor die Foil-Challenge gefahren worden war. Schon am ersten Tag setzte sich Sharon Kantor aus Israel an die Spitze des Damen-Feldes und gab die Führung bis zum Finaltag nicht mehr ab. Theresa Steinlein startete mit einem starken dritten Platz im ersten Slalom, kam anschließend aber nicht mehr an dieses Ergebnis heran. Bei den Herren lagen nach Tag 1 punktgleich Nicolo Renna, Nicolas Goyard und Kieran Badloe vorne, bevor sich Luuc van Opzeeland am zweiten Tag bei leichtem Wind und viel Welle an die Spitze setzen konnte. Mit Nacho Baltasar und Joost Vink waren auch die Plätze zwei und drei neu besetzt.

Zum dritten Regatta-Tag wurden die Felder in Gold- und Silver-Fleet aufgeteilt, 15 Knoten Wind sorgten für reichlich Action auf dem Wasser. Während Nacho Baltasar wegen eines Board-Schadens zurückfiel, behauptete Luuc van Opzeeland seine Spitzenposition. Hinter ihm schoben sich Nicolo Renna und Nicolas Goyard wieder aufs Podium, während bei den Damen Sharon Kantor vorne blieb. Hinter der Israelin ordneten sich ihre Landsfrau Katy Spychakov und Emma Wilson aus Großbritannien ein.

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Die Medal Races sorgen für Auf- und Abstiege

An den Führungspositionen änderte sich auch beim Marathon am vierten Wettkampftag nichts. Luuc van Opzeeland gewann das Rennen rund um die Insel Los Lobos vor Fuerteventura in 49 Minuten und konnte es sich sogar leisten, eines der für Nachmittags angesetzten Kursrennen ausfallen zu lassen und als Streicher zu nehmen. Auch Sharon Kantor gewann ihre Rennen und ging als Führende in die Medal Races.

Dort wurden die Positionen hinter den Führenden noch einmal ordentlich durcheinander gewürfelt. Bei den Herren fuhren der Brite Finn Hawkins und PWA-Worldcupper Johan Søe aus Dänemark im Viertelfinale auf die vorderen Plätze, ebenso im Halbfinale. Im Finale war dann Luuc van Opzeeland nicht zu schlagen, dennoch eine beeindruckender Aufstieg aufs Podium für die beiden. Bei den Damen war es Tamar Steinberg aus Israel, die von Platz vier noch auf den zweiten Rang nach vorne fuhr. Sie verdrängte damit Katy Spycharov auf den Bronze-Platz und sorgte für ein rein israelisches Podium. Nicolas Goyard und Emma Wilson, zuletzt noch auf den dritten Rängen, rutschten in den Medal Races einige Plätze ab.

Ergebnisse iQFoil Games Lanzarote

Herren

  • 1. Luuc van Opzeeland
  • 2. Finn Hawkins
  • 3. Johan Søe
  • 4. Nicolas Goyard
  • 5. Nicolo Renna
  • 6. Tom Reuveny
  • 7. Kiran Badloe
  • 8. Nacho Baltasar Summers
  • 9. Yoav Omer
  • 10. Max Castelein
  • 37. Fabian Wolf
  • 78. Jacob Ditzen

Damen

  • 1. Sharon Kantor
  • 2. Tamar Steinberg
  • 3. Katy Spycharov
  • 4. Islay Watson
  • 5. Emma Wilson
  • 6. Daniela Peleg
  • 7. Palma Cargo
  • 8. Sara Wennekes
  • 9. Pilar Lamadrid
  • 10. Marta Magetti
  • 12. Theresa Steinlein
  • 24. Alisa Engelmann

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Redakteur

Tobi verantwortet alles Digitale – von der surf-Webseite bis zu den Social-Media-Kanälen – und sorgt täglich für frischen Bild- und Videocontent. Seine Surf-Wurzeln reichen vom Münsterland über Ijsselmeer, Brouwersdam und Sylt bis nach Kiel und Heidkate. Heute lebt er seit über zehn Jahren in Hamburg als „Weekend Warrior“ und ist so oft wie möglich mit Campingbus und Familie unterwegs – bevorzugt an Ostsee, SPO, Dänemark sowie in Finnland, Schweden oder Sardinien.

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