Die 2026 Vanora Engadinwind in Silvaplana endeten am 21. August nach einer windmäßig durchwachsenen Woche. Fehlender Wind verhinderte am Finaltag jegliche Rennen auf dem Schweizer Bergsee, nur am Mittwoch reichte es für Wettfahrten. Die Ergebnisse aus der Woche blieben damit endgültig und bestimmten die Sieger in allen Flotten. Gonzalo Costa Hoevel aus Argentinien sicherte sich mit einer makellosen Serie von fünf Siegen den historischen Titel als erster iQFOiL Masters-Weltmeister. Der Argentinier dominierte die Masters-Konkurrenz nach Belieben und ließ seinen Landsmann Fernando Martínez del Cerro auf Rang zwei folgen. Paweł Diettrich aus Polen komplettierte das Podium auf dem dritten Platz.
Die Premiere der Masters-Weltmeisterschaft fand parallel zu den dritten Youth & Junior International Games 2026 statt. Charlie Baker aus Großbritannien sicherte sich den Sieg in der U19. Der Brite setzte sich in der Gesamtwertung der dritten 2026 iQFOiL Youth & Junior International Games durch. Ungarn feierte einen Doppelerfolg auf den Podiumsplätzen. Die Brüder Yoan Gyorváry und Luca Gyorváry belegten die Ränge zwei und drei. Baker nutzte die Bedingungen am Mittwoch optimal aus und baute seinen Vorsprung entscheidend aus.
Ernestine Inversin triumphierte in der U19-Frauenflotte auf heimischen Gewässern. Die Schweizerin nutzte ihre Spot-Kenntnisse und gewann vor Kelsy Loryin Moreno. Chloé Favre komplettierte als zweite Schweizerin das Podium auf Rang drei. Inversin zeigte sich besonders in den taktischen Passagen überlegen und fand die besten Windlinien auf dem anspruchsvollen Kurs.
Hau Shing Kie aus Hongkong setzte sich in der U17-Jungenflotte durch. Der Hongkonger verwies Frankreichs Tom Pringuer auf den zweiten Platz. Tim Jaquet aus der Schweiz sicherte sich Bronze vor heimischem Publikum. Kie zeigte über die gesamte Woche konstant starke Leistungen und ließ sich auch von der europäischen Konkurrenz nicht beirren. Pringuer kämpfte bis zum Schluss um den Sieg, musste sich aber letztlich geschlagen geben. Jaquet nutzte seine Heimvorteile und komplettierte das internationale Podium.
Marta Dale dominierte die U17-Mädchenflotte. Die Spanierin ließ der Konkurrenz keine Chance und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein. Sunny Liebig belegte den zweiten Platz. Alina Durrer aus der Schweiz rundete das Podium auf Rang drei ab. Dale zeigte sich in allen Bedingungen überlegen und gewann die entscheidenden Wettfahrten souverän. Liebig sicherte sich Silber mit konstanten Platzierungen im vorderen Feld. Durrer kämpfte sich als beste Schweizerin in dieser Altersklasse aufs Podium.
Die Veranstaltung in Silvaplana geht nahtlos weiter. Ab Montag startet der iQFOiL Last Chance Qualifier für die Seniorenflotten. Die Athleten erhalten eine letzte Möglichkeit, sich für die WM in Großbritannien zu qualifizieren. Die Organisatoren hoffen auf bessere Windbedingungen als am Finaltag der Youth & Junior Games.
Alle Ergebnisse unter 2026iqyjgamessilvaplana.sailti.com
Diskutieren Sie mit – fair, sachlich und respektvoll. Es gilt unsere Netiquette.