SURF
· 07.04.2026
Nicolas Goyard aus Frankreich dominierte in den Medal Races das iQFOiL-Feld und holte den Sieg bei der traditionsreichen Trofeo Princesa Sofia. Der Franzose zeigt sich nach seinem Triumph besonders zufrieden mit der Bedeutung des Erfolgs. „Das ist wirklich gut. Nicht nur, weil es der erste Platz ist, sondern weil es all die Arbeit bestätigt, die ich hinter den Kulissen geleistet habe, und so viele Schritte, an denen ich gearbeitet habe", erklärt Goyard nach seinem Sieg. Goyard betont, dass dieser Erfolg mehr bedeute als nur das Ergebnis selbst. Es handle sich um einen neuen Schritt nach vorne in seiner Entwicklung, was ihn noch glücklicher mache als die Platzierung an sich.
Goyard war die ganze Woche über in der Spitzengruppe dabei, setzte sich jedoch erst im entscheidenden Medal Race am Samstag an die Spitze. Zur hatten auch Noah Lyons aus den USA und Duncan Monaghan schon in Führung gelegen. Während Lyons sich die Silbermedaille sichern konnte, rutschte Monaghan noch auf Rang vier ab, hinter dem Drittplatzierten Nicolo Renna. PWA-Racer Johan Søe belegte Rang sieben, Olympiasieger Tom Reuveny wurde Achter. Bester Deutscher war Lenny Friemel auf Rang 57, Max Körner holte Platz 68, Finley Evans landete auf Rang 102.
Bei den Frauen setzt sich Tamar Steinberg durch und zeigte sich nach ihrem Sieg in Palma hocherfreut über den Erfolg: „Ich bin wirklich glücklich, in Palma zu gewinnen. Es ist ein ziemlich besonderes Rennen. Ich denke, es ist einer der wichtigsten Wettbewerbe für uns und alle sind hier, daher ist es wirklich schön, hier zu konkurrieren", sagt die Siegerin. Die Organisation des Events lobt Steinberg ausdrücklich und betont, dass sie viel Spaß während der Wettkämpfe hatte. Für das entscheidende Rennen sei sie mit großem Selbstvertrauen an den Start gegangen, da sie wisse, dass diese Bedingungen gut für sie seien. Nach einem Fehlstart aller Athleten beim ersten Versuch habe sie etwas Glück gehabt, dass alle zu früh gestartet seien.
Silber holte Marta Magetti, die Olympiasiegerin von Marseille, vor Maya Gysler aus Norwegen. Anastasyia Valkevich aus Polen, die das Ranking zu Beginn angeführt hatte, rutschte noch auf Rang zehn ab, Weltmeisterin Emma Wilson holt Rang sechs. Sophia Meyer, und Emma Schleicher, die einzigen deutschen Starterinnen, belegten die Plätze 31 und 60.
Alle Ergebnisse unter trofeoprincesasofia.org