Die Medal Series lieferten den würdigen Abschluss einer Woche mit Weltklasse-Foiling. Die vier Finals belohnten die Konstanz der Opening Series, ließen aber gleichzeitig alles offen für die direkten Duelle. Die Bedingungen zeigten sich von ihrer besten Seite und ermöglichten faire Rennen auf höchstem Niveau. Das Format mit Quarter Finals, Semi Finals und Grand Finals sorgte für maximale Spannung bis zur letzten Wende. Die Athleten aus 36 Nationen hatten sieben Tage lang um die Qualifikation für die entscheidenden Läufe gekämpft. Am Ende standen vier Namen auf den Siegerlisten, die ihre Klasse in den entscheidenden Momenten unter Beweis stellten.
Der Titel bei den U17 Boys wurde nach einer hart umkämpften Medal Series vergeben. Italiens Davide Mecucci und der Spanier Gonzalo Ruiz Mendez setzten sich im Quarter Final durch. Aus dem Semi Final qualifizierten sich Frantisek Burda aus Tschechien und Ruiz Mendez für das Grand Final. Dort zeigte der Deutsche Moritz Schleicher eine souveräne Vorstellung. Er kontrollierte das Rennen vom Start weg und sicherte sich den U17 Boys World Championship Titel. Der Italiener Luca Pacchiotti holte sich Silber durch den mitgebrachten Match Point aus der Opening Series. Frantisek Burda aus Tschechien erkämpfte sich die Bronzemedaille.
Die U19 Men lieferten eine der packendsten Geschichten des Tages. Der Amerikaner Garrett January zeigte sich als herausragender Performer der Medal Series. Er qualifizierte sich aus dem Quarter Final zusammen mit dem Niederländer Peyton Dits für die nächste Runde. Im Semi Final erkämpfte sich January einen Platz im Grand Final. Im ersten entscheidenden Lauf segelte der US-Amerikaner fehlerfrei und besiegte die Favoriten, was ein zweites Finale erzwang. Im alles entscheidenden Rennen schlug jedoch die Stunde von Italiens Mattia Saoncella. Der Italiener blieb January während des gesamten Rennens dicht auf den Fersen. Auf der zweiten Kreuz fand Saoncella die entscheidende Lücke, übernahm die Führung und sicherte sich den Rennsieg. Dank des mitgebrachten Match Points wurde er U19 Men's World Champion. January holte sich trotz der Niederlage im finalen Lauf Silber, Bronze ging an den Polen Leon Jankowski.
Die Medal Series der U19 Women wartete ebenfalls mit mehreren dramatischen Wendungen auf. Die Griechin Danai Giannouli dominierte das Quarter Final und qualifizierte sich gemeinsam mit der Französin Garance Chatelier-Daisay. Im Semi Final schien Giannouli erneut die Kontrolle zu haben, doch ein Fehler auf der Kreuz öffnete die Tür für Théa Le Borgne Zibetti aus Frankreich und die Türkin Rüya Uğurlu. Die beiden sicherten sich die Plätze im Grand Final. Dort ließ Taisiia Stopchenko, startend für AIN, keinen Zweifel aufkommen. Sie führte von Start bis Ziel und krönte sich zur U19 Women's World Champion 2026. Die Britin Sophie Clark sicherte sich Silber dank des in der Opening Series erarbeiteten Match Points. Rüya Uğurlu aus der Türkei komplettierte das Podium mit Bronze.
Die Meisterschaft endete mit einer spektakulären Medal Series der U17 Girls. Im Quarter Final zeigte die Niederländerin Anna Jannieke Korevaar eine fehlerfreie Leistung. Sie beurteilte die Lay-Line perfekt und qualifizierte sich zusammen mit der Türkin Ece Melis Baş. Das Semi Final sah die Israelin Noa Koren mit einer herausragenden Kreuz, die ihr den Rennsieg und die Qualifikation einbrachte. An ihrer Seite zog die Türkin Nisa Üstündağ ins Grand Final ein. Das letzte Duell des Tages lieferte noch einmal höchste Dramatik. Die Polin Michelle Urzykowski erwischte einen exzellenten Start, doch ein Crash nach der ersten Halse beendete ihre Siegchancen vorzeitig. Die Führende der Gesamtwertung, Parla Kabasakal aus der Türkei, schien auf Kurs zum Titel, beurteilte aber kurzzeitig die finale Lay-Line falsch. Noa Koren übernahm die Führung. Auf der letzten Raumschot fand Kabasakal jedoch noch einmal zusätzliche Geschwindigkeit, zog mit der Israelin gleich und setzte sich im Sprint zur Ziellinie durch. Sie wurde U17 Girls World Champion 2026. Urzykowski sicherte sich Silber dank ihres mitgebrachten Match Points, Noa Koren komplettierte das Podium mit Bronze.
Die Siegerehrung würdigte auch die U15 Champions. Bei den Mädchen gewann Zeynep Mavioglu aus der Türkei den Titel, bei den Jungen sicherte sich Refael Assaraf aus Israel den Sieg. Die Nations Trophy ging an die Türkei, die damit für ihre außergewöhnlichen Leistungen über alle Jugendkategorien hinweg ausgezeichnet wurde. Die iQFOiL Youth & Junior World Championships 2026 bestätigten die Costa Brava als einen der weltweit führenden Austragungsorte für die Entwicklung des olympischen Windsurfens. Eine Woche lang trafen sich die talentiertesten Nachwuchsfoiler der Welt zu Rennen, die sportliche Höchstleistungen mit Fairness und internationaler Freundschaft verbanden.
U19 Men:
U19 Women:
U17 Boys:
U17 Girls:
U15 Girls:
U15 Boys:
Alle Ergebnisse unter 2026iqyjworldscostabrava.sailti.com
Diskutieren Sie mit – fair, sachlich und respektvoll. Es gilt unsere Netiquette.