iQFOiL Kieler WocheFabi Wolf und Sophia Meyer fahren in die Medal Series

SURF

 · 25.06.2025

Fabian Wolf übernimmt am letzten Tag vor den Medal Series die Führung
Foto: Felix Diemer/iQFoIlclass
Der vorletzte Tag der iQFOiL International Games in Kiel brachte herausfordernde Bedingungen mit Windstärken über 25 Knoten. Die Athleten kämpften in fünf intensiven Wettfahrten um die Qualifikation für die Medal Series. Fabian Wolf übernahm die Führung bei den Herren, während Marion Couturier ihre Spitzenposition bei den Damen behauptete.

Der vierte und vorletzte Tag der iQFOiL International Games im Rahmen der Kieler Woche brachte Windstärken von über 25 Knoten, bei denen es um den Einzug in die Medal Series ging. In beiden Senior-Flotten wurden fünf Kursrennen absolviert

Bei den Herren gelang Fabian Wolf mit zwei Siegen der Sprung an die Spitze des Rankings. Tomasz Romanowski folgt dicht dahinter auf dem zweiten Gesamtrang und hat weiterhin Chancen auf den Titel. Die starken Leistungen vom Vortag fortsetzend, sicherten sich Skip Brull und Jeronimo Abogado mit konstant guten Ergebnissen ihre Plätze in den Top 8. Auch der Deutsche Max Körner und Oscar Buch aus Dänemarkbewiesen Nervenstärke und qualifizierten sich als Siebter und Achter für die Medaillenentscheidung. “Darüber bin ich ziemlich glücklich”, sagte Buch. “Es war ein sehr harter Tag heute mit Höhen und Tiefen, aber zum Glück habe ich es am Ende geschafft!” Bemerkenswert ist zudem die starke Präsenz der koreanischen Fahrer: Gunhak Choi und Taehoon Lee belegen aktuell den dritten bzw. sechsten Rang.

Couturier behauptet Führung bei den Damen, Sophia Meyer dicht dahinter

Im Damen-Feld konnte Marion Couturier ihre Spitzenposition verteidigen und sich damit den direkten Einzug ins Große Finale sichern. „Heute gab es wieder viel Regen und Wind, wir hatten erneut sehr starken Wind wie gestern, vielleicht etwas weniger, so um die 20 bis 25 Knoten”, beschrieb sie die Bedingungen. “Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung, ich war konstant und das war der Schlüssel, um die Führung zu behalten. Morgen möchte ich so weitermachen und vielleicht den Wettkampf gewinnen... das wäre wirklich schön!” Sophia Meyer zeigte ebenfalls eine starke Leistung und folgt als Zweite des Rankings dicht dahinter. Sie konnte das letzte Rennen des Tages abermals gewinnen.

Den größten Sprung nach vorne machte Zara Rozeboom, die sich auf den vierten Gesamtrang verbesserte und damit einen Platz im morgigen Halbfinale buchte. „Wir sind gerade vom Wasser gekommen und ich hatte einen ziemlich guten Tag”, berichtete sie nach dem letzten Rennen. “Ich habe mit zwei Siegen begonnen, was auch meine ersten Siege in der iQFOiL Senior-Flotte waren! Danach hatte ich einige stabile Ergebnisse und bin jetzt auf dem vierten Platz für das Halbfinale morgen, also könnte ich nicht glücklicher sein!" Auch Chiara Ferretti qualifizierte sich mit konstant guten Platzierungen für die finale Entscheidungsrunde.

Medal Series bei idealen Bedingungen

In den Youth- und Junior-Divisionen blieben die Ranglisten trotz der anspruchsvollen Windverhältnisse weitgehend unverändert, wobei der Wettkampf nicht minder intensiv war. In der U17 Mixed-Flotte setzte Anna Korevaar ihre beeindruckende Form fort und qualifizierte sich direkt für das Halbfinale. Ginevra Giunti wird als Achte ins Viertelfinale einziehen und hat noch Chancen, sich in der Gesamtwertung zu verbessern.

Am heutigen Mittwoch stehen nun die Entscheidungen in den Medal Series an. Der Modus ist dabei identisch mit anderen iQFOiL-Contest: Die beiden ersten ziehen direkt ins Finale ein, Rang drei und vier ins Halbfinale, während die Plätze fünf bis zehn zunächst in einem Viertelfinale starten. Aus diesem kommen die beiden Besten ins Halbfinale, von dort dann wiederum der Sieger ins Finale. Dort geht es dann darum, wer zuerst zwei Siege für sich verbuchen kann, der oder die Führende aus der Tabelle bekommt dabei einen Sieg “gutgeschrieben”. Die Bedingungen dürften dabei deutlich zahmer sein als in den letzten beiden Tagen.


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