iQFOiLTomasini und Bright gewinnen U23-WM in Puck - Sophia Meyer auf Platz vier

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 · 05.10.2026

iQFOiL: Tomasini und Bright gewinnen U23-WM in Puck - Sophia Meyer auf Platz vierFoto: Sailing Energy/iqfoilclass
Leonardo Tomasini und Aimee Bright sicherten sich bei den iQFOiL U23 Weltmeisterschaften in Puck die Titel. Während Bright ihre Führung souverän verteidigte, drehte Tomasini im entscheidenden Medal Series Slalom das Rennen gegen seinen italienischen Teamkollegen Federico Alan Pilloni. Sophia Meyer überraschte mit Platz vier nach einer Aufholjagd aus Position zehn.

Die iQFOiL U23 Weltmeisterschaften 2026 endeten am 3. Oktober in Puck mit spannenden Entscheidungen bei schwierigsten Bedingungen. Leonardo Tomasini aus Italien schnappte sich den Weltmeistertitel im entscheidenden Moment, während Aimee Bright aus Neuseeland ihre Dominanz über die gesamte Woche krönte. 148 Athleten aus 34 Nationen kämpften sechs Tage lang auf der Danziger Bucht um die begehrten Titel. Die Medal Series fand bei extrem leichtem Wind statt, was die Slalom-Rennen zu einem anspruchsvollen Test für Geschwindigkeit, Timing und Nervenstärke machte. Nach fünf Tagen mit unterschiedlichsten Bedingungen – von starkem Wind im Course Racing bis zu technischen Slalom-Durchgängen – stellten die marginalen und instabilen Windverhältnisse am Finaltag die Athleten vor besondere Herausforderungen. Zahlreiche Startversuche und Wiederholungen waren nötig, bevor die Viertelfinals, Halbfinals und Grand Finals durchgeführt werden konnten.

Sophia Meyer sorgt für Überraschung im Damen-Finale

Sophia Meyer lieferte eine der bemerkenswertesten Leistungen des Tages. Die Kielerin hatte erst am Freitag den letzten Platz für die Medal Series gesichert und ging als Zehnte in den Finaltag. Im Knockout-Format kämpfte sie sich durch das gesamte Feld und beendete die Weltmeisterschaft auf dem vierten Platz. An der Spitze entwickelte sich ein Duell zwischen den beiden Athletinnen, die sich direkt für das Grand Final qualifiziert hatten. Aimee Bright hatte die Meisterschaft die gesamte Woche über angeführt, während Maya Gysler aus Norwegen in den letzten Tagen zunehmend Druck aufbaute.

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Das Grand Final blieb bis zum Schluss offen. Gysler kam dem Titel gefährlich nahe, doch nach einem Fehler an der zweiten Tonne musste sie zusätzliche Halsen fahren. Bei den extrem leichten Windbedingungen kostete dieser Umweg entscheidende Meter. Bright nutzte die Gelegenheit und sicherte sich den Weltmeistertitel nach einer überragenden Woche in Puck. Die Neuseeländerin zeigte über alle Disziplinen hinweg konstante Leistungen und bewies auch unter Druck ihre Klasse. Gysler musste sich mit Silber begnügen, während Stella Bilger aus Australien Bronze gewann. Die zweite deutsche Starterin Emma Schleicher kam auf Rang 25.

Italienisches Duell bei den Herren

Federico Alan Pilloni dominierte die Qualification Series und beendete diese auf Platz eins. Sein Landsmann Leonardo Tomasini folgte auf Position zwei, sodass beide Italiener direkt ins Grand Final einzogen. Die beiden hatten seit den Anfangstagen der Veranstaltung die Führungsplätze besetzt und galten als klare Favoriten. Doch am entscheidenden Tag wendete sich das Blatt. Tomasini lieferte im Slalom-Racing genau dann seine beste Leistung ab, als es darauf ankam. Der Italiener schnappte sich den Weltmeistertitel vor seinem Teamkollegen und krönte damit eine starke Woche, in der das italienische Duo durchgehend an der Spitze gestanden hatte.

Pilloni beendete die Meisterschaft mit der Silbermedaille nach einer außergewöhnlichen Qualification Series. Stanisław Trepczyński sorgte für Jubel bei den heimischen Fans und sicherte sich Bronze auf heimischem Wasser. Der polnische Athlet hatte bereits am Freitag eine der besten Leistungen der Woche gezeigt, als er drei Rennen gewann und sich damit seinen Platz im Halbfinale sicherte. Auf dem Weltmeisterschaftspodium in Puck zu stehen, war für Trepczyński der krönende Abschluss einer erfolgreichen Woche vor eigenem Publikum. Die Bedingungen auf der Danziger Bucht stellten die Athleten vor eine komplette Bandbreite an Herausforderungen – vom starken Wind am Eröffnungstag bis zum kaum vorhandenen Windhauch im Medal Series Slalom. Bester Deutscher war Lenny Friemel auf Rang 35, Finley Evans wurde 54, Paul Regber wurde 76., Noah Schmäh belegte Platz 83, knapp vor Siddharta Hummler auf 88. Max Winkler landete auf Platz 94, Jakob Ditzen wurde 98 und Nils Präger beendete die WM auf Rang 107.

Alle Infos und Ergebnisse unter 2026iqworldsu23.poland.sailti.com

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