iQFOiL-WMDreikampf an der Herren-Spitze, klare Sache bei den Damen

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 · 09.09.2026

iQFOiL-WM: Dreikampf an der Herren-Spitze, klare Sache bei den DamenFoto: iqfoilclass.org/Sailing Energy
Am zweiten Wettkampftag der iQFOiL-Weltmeisterschaften in Weymouth und Portland übernahm Noah Lyons die Führung im Herrenfeld. Bei starkem Wind absolvierten beide Flotten vier Course Races. Tamar Steinberg verteidigte ihre Spitzenposition bei den Damen.

Starker Wind prägte den zweiten Wettkampftag der MUSTO iQFOiL World Championships 2026 in Weymouth und Portland. Nach dem Auftaktprogramm am Montag mit Upwind Sprints und Course Racing standen am 8. September vier Course Races auf dem Programm – der letzte Tag der Qualification Series.

Noah Lyons lieferte die stärkste Leistung des Tages ab. Der Amerikaner gewann zwei der vier Course Races und schob sich damit an die Spitze der Gesamtwertung. Damit setzte er sich vor Nicolas Goyard, der einen Platz auf Rang zwei vorrückte. Goyard zeigte erneut eine konstante Performance und hielt sich damit im Kampf um die Medaillen. Der niederländische Titelverteidiger und amtierende Europameister Luuc van Opzeeland, der nach dem ersten Tag noch die Gesamtwertung anführte, rutschte auf den dritten Platz ab. Trotz des Rückschlags bleibt van Opzeeland in Schlagdistanz zur Spitze, während sich die Meisterschaft in die entscheidende Phase bewegt.

Im Damenfeld behielt Tamar Steinberg ihre Führungsposition. Die amtierende Europameisterin, die den ersten Wettkampftag mit vier aufeinanderfolgenden Siegen begonnen hatte, fügte ihrer Serie einen weiteren Rennsieg hinzu. Nach acht absolvierten Rennen führt sie weiterhin die Gesamtwertung an. Stella Bilger aus Australien verteidigte trotz des Drucks ihren zweiten Platz und zeigte sich erneut stark. Die Britin Islay Watson kletterte auf heimischem Revier auf den dritten Rang und komplettierte das vorläufige Podium. Die Lokalmatadorin profitierte von ihrer Kenntnis der Bedingungen vor Weymouth und Portland.

Falcioni überrascht als Nachwuchstalent

Eine der herausragenden Leistungen des Tages kam von Medea Falcioni. Die 15-jährige Italienerin gewann ein Rennen gegen die hochkarätig besetzte Flotte und kletterte auf den fünften Gesamtrang. Ihre Performance nach zwei Wettkampftagen positioniert sie fest unter den führenden Anwärterinnen auf eine Topplatzierung bei dieser Weltmeisterschaft. Theresa Steinlein rutsche um zwei Plätze ab und ist jetzt 13., während Sophia Meyer um einen Platz auf Rang 41 klettern konnte. Emma Schleicher auf Platz 59 komplettiert das deute Trio. Bei den Herren rutschte Lenny Friemel auf Platz 68 ab, bei einem Rennen trat er gar nicht an. Max Körner ist 84., Finley Evans liegt auf Rang 100.

Alle Infos und Ergebnisse unter 2026iqworldsweymouth.sailti.com


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