Die iQFOiL International Games Youth & Junior in Torbole schlossen am vergangenen Wochenende mit der Medal Series ab. Nach einer von instabilem Wetter und Windmangel geprägten ersten Wochenhälfte zeigte sich der Gardasee Trentino in den letzten beiden Tagen von seiner besten Seite. Am Freitag gab es wieder jede Menge Racing-Action, zunächst bei nördlichen Winden, später baute sich die Ora-Brise bis in den Abend auf. Am finalen Samstag begann der südliche Wind bereits am frühen Morgen und blieb mit elf bis 13 Knoten konstant, was eine schnelle Abfolge von Starts ermöglichte. Auf dem Wasser standen die besten acht Athleten jeder Kategorie, die im Medal-Series-Format mit Viertelfinals, Halbfinals und Finals um die Podiumsplätze kämpften.
In der U19-Männerklasse, der einzigen Kategorie mit zwei Finals, ging der Sieg an den Niederländer Finn Brüll. Nach einem dritten Platz im ersten Final gewann Brüll das zweite Rennen mit einem hervorragenden Start und sicherte sich damit den zweiten Punkt, den er für den Gesamtsieg benötigte. Der Pole Gustaw Trybek belegte den zweiten Rang, während der Franzose Titouan Dizet Bronze holte. Bei den U19-Frauen bestätigte die Israelin Alba Klein ihre Führungsposition und gewann Gold. Die Französin Salomé Simon folgte auf Platz zwei. Vittoria Marconi zeigte ein beeindruckendes Comeback: Sie startete in den Viertelfinals, kämpfte sich durch die Halbfinals und erreichte das Finale, wo sie sich die Bronzemedaille sicherte.
Der U17-Männertitel ging an Moritz Schleicher, der sich den Sieg direkt im ersten Final nach einem intensiven Duell mit dem tschechischen Segler Frantisek Burda sicherte. Schleicher hatte zuvor den gesamten Event dominiert und jedes Rennen in seiner Gruppe gewonnen. Eine Disqualifikation nach schwarzer Flagge konnte er als Streicher nehmen, so dass er mit bestmöglicher Punktzahl ins Finale ging. Burda wurde Zweiter, der Franzose Mahé Givernaud komplettierte das Podium auf Rang drei. Auch die U17-Mädchenklasse lieferte ein hochklassiges Finale, in dem die italienischen Fahrerinnen Elisa Bruno und Elettra Fulgenzi starke Leistungen von den Viertelfinals bis zum Finale zeigten. Den Sieg holte sich die Polin Marta Gajdzinska vor der Niederländerin Anna Jannieke Korevaar auf Platz zwei. Elisa Bruno aus Ancona sicherte sich den dritten Platz.
In der U15-Kategorie räumte Italien sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen ab. Bei den Mädchen siegte Marta Clemente vor Greta Alesi. Bronze ging an die Ungarin Leila Kortvelyesi. Bei den Jungen stand Marco Cicerone ganz oben auf dem Podium. Andrea Mottin folgte auf Rang zwei, der Este Leonid Turovski komplettierte das Podium auf Platz drei.
Der Circolo Surf Torbole, die International iQFOiL Youth & Junior Class und das FIV Race Committee zeigten sich zufrieden mit der Durchführung des Events. Trotz einer wettertechnisch herausfordernden Woche gelang es den Organisatoren, die maximal mögliche Anzahl an Rennen für die jungen Athleten zu realisieren.
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