Junior World Wave Championship Grand FinalsWave-Junioren treffen sich in Westaustralien

SURF

 · 09.01.2026

Junior World Wave Championship Grand Finals: Wave-Junioren treffen sich in WestaustralienFoto: PWA
U21-Weltmeister und WA-Local Jake Ghiretti ist als Coach dabei
Vom 10. bis 18. Januar 2026 trifft sich der Wave-Nachwuchs in Geraldton in Westaustralien für die Junior World Wave Championship Grand Finals.

Die besten Nachwuchs-Windsurfer der Welt sind in Geraldton, Westaustralien, eingetroffen, um sich auf die Junior World Wave Championship Grand Finals vorzubereiten. Der Event findet vom 10. bis 18. Januar 2026 statt und markiert eine Premiere, denn zum ersten Mal in der Geschichte wird das Finale der Junioren in Australien ausgetragen. Geraldton ist bekanntlich ein Winter-Hotspot für viele Profis, mit konstanten Windbedingungen und kraftvollen Wellen.

Das japanische Team hat drei seiner Top-Nachwuchsathleten entsandt, darunter Natsuki Wakasa, 17, und Ryoma Sugi, 16. Sugi ist mit Weltmeistertiteln bereits vertraut – im Jahr 2023 sicherte er sich den U15 World Wave Championship Titel. Der junge Japaner, der am Dienstag in Geraldton ankam, zeigt sich begeistert: „Ich bin wirklich glücklich und aufgeregt, in Geraldton zu sein. Es ist eine Ehre, beim World Grand Final anzutreten, und ich bin dankbar für diese Gelegenheit. Weltmeister zu werden wäre ein Traum, der wahr wird, und würde mich motivieren, mich weiter zu verbessern und an meine Grenzen zu gehen. Es macht Spaß, voneinander zu lernen und die Begeisterung für das Windsurfen zu teilen."

Starke Konkurrenz in beiden Divisionen

Bei den Jungen trifft Sugi auf starke Konkurrenz, darunter Europas Toptalent Javier Escribano, 16, und Australiens Nummer eins Tyler Wallrodt, 17. Die Locals haben dabei den Heimvorteil auf ihrer Seite, kennen die Bedingungen vor Ort bestens und können sich auf die Unterstützung des heimischen Publikums verlassen. Dennoch dürften die internationalen Teilnehmer alles daransetzen, ihre Qualitäten unter Beweis zu stellen und den Titel mit nach Hause zu nehmen.

Bei den Mädchen gilt Australiens Top-Nachwuchstalent Sarah Kenyon, 17, in ihrem Heimatrevier in Geraldton als Favoritin. Allerdings bekommt sie es mit starker Konkurrenz aus Japan zu tun – Wakasa und Nozome Sakai werden alles daransetzen, den Titel zu erobern. Auch aufstrebende Talente aus Perth wie Ines Callenaere (13 Jahre) und Thura Van Essen (15 Jahre) wollen ihre Chance nutzen. Kenyon selbst freut sich besonders auf den Austausch mit anderen jungen Windsurferinnen: „Ich bin ziemlich aufgeregt, weil ich die neue Generation junger Windsurfing-Mädchen kennenlerne und mit ihnen Freundschaft schließen kann. Der Wettbewerb motiviert mich, weil es mehr Mädchen gibt und sie neue Dinge ausprobieren, was mich auch dazu bringt, Neues auszuprobieren."

Die Wetterprognosen versprechen ideale Wettkampfbedingungen während des gesamten Eventzeitraums. Die Hetas werden vermutlich Nachmittags ausgetragen, wobei mehrere potenzielle Locations zur Verfügung stehen: Sunset Beach, Coronation Beach und Oakajee River Mouth. Je nach Bedingungen können die Organisatoren flexibel reagieren und den Spot entsprechend anpassen, um optimale Bedingungen für die Teilnehmer zu gewährleisten.

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Nachwuchsförderung im Fokus

Parallel zur Weltmeisterschaft wird ein Junior Windsurf Training Camp angeboten, das allen Jugendlichen zwischen 8 und 20 Jahren offensteht. Das Camp richtet sich an Anfänger bis hin zu fortgeschrittenen Windsurfern und bietet die einmalige Gelegenheit, von einigen der besten Athleten des Sports zu lernen. Unter den Coaches befindet sich auch der U21-Weltmeister von 2025, Jake Ghiretti aus Margaret River.

Alle Infos gibt es bei Instagram unter @oceaniayouthtitles


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