Tobias Frauen
· 05.03.2025
Normale Menschen denken bei einem Straßenschild, dass vor einer unebenen Fahrbahn warnt, im Zweifelsfall an ihre Stoßdämpfer. Windsurfer denken bei den beiden Hügeln (Behördendeutsch “Gefahrenzeichen 112”) jedoch vielleicht an kleine Wellen, die eine ideale Sprungschanze abgeben könnten - so zumindest eine oder mehrere unbekannte Personen in Essen. Sie klebten an einer Brücke über die Ruhr das Piktogramm eines Windsurfers auf die vermeintlichen Wellen, die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) berichtete darüber:
In der vergangenen Woche hat die Stadt Essen das Schild jedoch wieder abmontiert. “Da es sich um eine Straftat handelt und einen Eingriff in die Straßenverkehrsordnung einnimmt, hat die Stadt, nachdem sie davon erfahren hat, das Schild umgehend entfernen lassen”, heißt es in einer Stellungnahme der Stadt Essen auf Anfrage von surf. Wie lange das Schild in der “Windsurfer-Edition” dort stand, sei nicht bekannt.
Die Stadt Essen weist daraufhin, dass es sich beim Bekleben von Verkehrszeichen um Straftaten handele, die mit Bußgeldern geahndet werden können. In der Regel betrage diese Strafe zwischen 100 und 200 Euro, wenn die Lesbarkeit oder Verständlichkeit des Zeichens beeinträchtigt sei, könne es jedoch auch mehr werden.
Inoffizielle Schilder mit Windsurfern gibt es in vielen Surfshops zu kaufen, die dürfen natürlich nur auf privaten Grundstücken aufgestellt werden. Auch an einigen Spots finden sich teils kuriose Zeichen:
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