Alles schaute auf den Samstag, und es sollte der Tag mit dem meisten Betrieb werden: Fast ein Viertel aller Runs in diesem Jahr wurde am 29. November gefahren, etwa alle zwei Minuten raste ein Fahrer oder eine Fahrerin über den Kanal - und das sieben Stunden lang. Erster und letzter auf dem Wasser war Brendan Lorho, der an diesem Tag die 50 Knoten-Grenze knacken sollte und sich mit 50,02 Knoten über 500 Meter den fünften Platz im Ranking 2025 sicherte.
Auch Cedric Bordes fuhr am Samstag in den erlesenen 50er-Club, er verdrängte mit 50,21 Knoten hauchdünn Gunnar Asmussen auf den vierten Platz. Sowohl Gunnar als auch Vincent Valkenaers waren zwar erneut sehr schnell, konnten aber ihre bislang besten Geschwindigkeiten aus der Vorwoche nicht nochmal steigern. “Es war ein langer Monat des Wartens, leider gab es keine Rekord-Tage”, schrieb Gunnar bei Instagram. “Es hat nicht gereicht, ohne ein paar Tage für das Feintuning des Materials gehabt zu haben. Das Potenzial ist da!”
Ganz oben blieb Antoine Albeau - doch der Weltrekordhalter schraubte seine Bestzeit mit 52,25 Knoten deutlich nach oben. “Ich bin super happy, auch mit dem neuen Material hier ganz vorne zu stehen”, sagte Albeau anschließend. Albeau hatte den richtigen Riecher: Nach einem kleinen Winddreher am frühen Nachmittag nagelte er einen Top-Speed auf den Kanal, etwa eine halbe Stunde lang schraubten dann alle ihre Speeds nach oben, bevor der Wind abermals leicht drehte und wieder abnahm. Was aber auch an diesem Tag fehlte, war die magische Böe, die für einen neuen Rekord notwendig gewesen wäre.
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