MallorcaHai beim iQFOiL-Training in der Bucht von Palma gesichtet

SURF

 · 30.03.2026

Mallorca: Hai beim iQFOiL-Training in der Bucht von Palma gesichtet
Kurz vor dem Start der Regatta Trofeo Princesa Sofia auf Mallorca wurde beim Training vor Palma de Mallorca ein Hai gesichtet. Ob es ein Weißer Hai oder ein Mako-Hai sein könnte, ist jedoch unklar.

In der Bucht von Palma bereiten sich derzeit viele iQFOiLer und andere Segelklassen auf die renommierte Regatta Trofeo Princesa Sofia vor. Der Italiener Jacopo Renna, der seinen Bruder Nicolo betreut, filmte dabei vom Boot aus ein Tier im Wasser, bei dem es sich allem Anschein nach um einen Hai handelt. Die Meldung und das kurze Video gingen am Wochenende weltweit durch die Medien.

Empfohlener redaktioneller InhaltInstagram

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogenen Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzbestimmungen.

Der Hai scheint sich in diesem kurzen Clip vor allem für das Begleitboot der Italiener zu interessieren, die im Hintergrund dümpelnde Griechin Danae Pontifex hat er noch nicht entdeckt. Um was für einen Hai es sich handelt, darin sind sich die Experten laut spanischen Medien uneinig. Einige vermuten einen “juvenilen Weißen Hai”, andere einen Mako-Hai. Dass das Tier überhaupt vor den Balearen auftaucht, ist jedoch nicht überraschend. Im März ziehen dort Tunfischschwärme entlang, denen die Haie folgen. Sichtungen seien jedoch eher selten. Dass einer der seltenen Tiere zu sehen war, deuten Meeresbiologen laut “wa.de” aber als positives Zeichen: “Das bedeutet, dass das Wasser sauber ist.”

Keine Gefahr durch Haie für Windsurfer

Generell ist die Gefahr durch Haie für Windsurfer, Wingfoiler und andere Wassersportler aber verschwindend gering. Die seltenen Angriffe passieren dann, wenn ein Hai einen treibenden Surfer mit einer Robbe verwechselt. Im Normalfall jedoch flüchten die Tiere vor allem, was ihnen nicht geheuer ist. Menschen und Windsurfer speziell seien “keine Beute, eher abschreckend, bestenfalls interessant”, sagte Hai-Forscher Craig Ferreira 2001 in einer großen surf-Reportage. Er sagte damals, er würde sogar in der Bucht mit der größten Hai-Population der Welt den Wasserstart üben. Die iQFOiLer vor Mallorce müssen sich also keine Sorgen machen. Wer doch mal einem Hai begegnet, solle seinen Umriss vergrößern und ruhig bleiben. Wer nicht flüchtet Arme und Beine ausbreitet und Brett und Rigg festhält, signalisiert: “Schau her, ich bin keine Robbe!”, so Ferreira damals.


Meistgelesen in der Rubrik Windsurfen