Der 25. November markierte den Auftakt des Big Wave-Winters auf Hawaii. Natürlich ließ sich das vor allem Jason Polakow nicht entgehen, der erstmals sein neues Material von Quatro und Goya vor Pe’ahi ausprobieren konnte. Das gelbe Segel mit dem Red Bull-Logo ist jedenfalls noch ein etwas ungewöhnlicher Anblick.
Auch seine früheren Team-Kollegen Robby Swift und Morgan Noireaux waren am Freitag dabei. Robby Swift schrieb über den Tag: “Es hat sich ausgezahlt, geduldig zu sein. Ich habe eine ganze Weile zwischen den Wellen gewartet, um die besten Sets abzugreifen, und es waren einige ziemlich gewaltige Wellen dabei! Es gab sicher einige beängstigende Momente, aber das pure Adrenalin, gemischt mit Angst und Begeisterung, ist etwas, das man mit nichts anderem vergleichen kann!!!”
Die Bedingungen waren nicht einfach, dass berichten mehrere der Fahrer: “Es war wie Windsurf-Motocross”, beschreibt Levi Siver den Tag. “Man gibt Vollgas, um die Welle zu erwischen, aber gerade wenn man denkt, dass man drin ist, spielt der Wind Spielchen oder der Peak verschiebt sich.” Eine der Ursachen für die schwierigen Bedingungen waren laut Ricardo Campello die nicht optimalen Winkel von Wellen und Wind.
Erstmal in Jaws draußen waren die Japaner Takara und Hayata Ishii, die noch vom Aloha Classic auf der Insel sind. “Mein erstes Mal Jaws werde ich nie vergessen!” schwärmte Takara anschließend, trotz eines hefigen Wipeouts. “Ich habe so viel gelernt und mir wurde nochmals bewusst, wie wichtig Sicherheit und das richtige Training sind!” Sein Bruder Hayata ist ebenfalls noch stoked: “In die Welle zu droppen war das beste Gefühl der Welt!”
Einen der heftigsten Abgänge des Tages erwischte Waterman Kai Lenny. Er war zum Tow-In-Surfen draußen und wurde beim Versuch eines neuen Tricks von der Welle abgeräumt.
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Später hat Kai seinen Move dann doch noch zeigen können, wie man auf seinem Instagram-Profil sehen kann: Einen blitzschnellen Backflip direkt unter der Wellenlippe.
Alle Windsurfer, die an dem Tag draußen waren, bedankten sich ausdrücklich bei den Safety Crews - und bei dem Fotografen-Duo Fish Bowl Diaries, die wieder einmal atemberaubende Bilder mitgebracht haben!
Nachdem die letzte Saison nur wenige gute Tage in Pe’ahi bot, hoffen nun alle Locals auf viele Swells. Die Aussichten dafür sind gut, 2023/2024 ist ein El Nino-Jahr, in dem viele Faktoren für außergewöhnliche Wetterkonstellationen passen könnten.

Redakteur