Pool-Party auf der boot DüsseldorfHuvermann und Caers katapultieren sich ganz oben aufs Treppchen

Julian Wiemar

 · 25.01.2026

Bei den Herren entwickelte sich ein dramatisches Rennen zwischen Yentel Caers und Lennart Neubauer. Am Ende siegte Yentel.
Foto: @freestyleprotour
Beim ersten Wettkampf der Freestyle Pro Tour 2026 setzten sich Yentel Caers und Maaike Huvermann in packenden Finalduellen im Tow-In Freestyle durch. Der XX-Pool der boot Düsseldorf bot die perfekte Bühne für spektakuläre Tricks wie Air Funnels, Double Culos oder Spocks, die das Publikum in Halle 17 begeisterten. Im Finale sorgte eine neues Format für extra Spannung.

​Die boot Düsseldorf erlebte am Sonntag, den 25. Januar 2026, den krönenden Abschluss des ersten Events der Freestyle Pro Tour 2026. In einem packenden Showdown sicherten sich Yentel Caers bei den Herren und Maaike Huvermann bei den Damen die Titel im Tow-In Freestyle. Die Finalisten lieferten sich spannende Duelle im direkten Kopf-an-Kopf-Rennen, bei denen jeweils der erste Athlet mit drei Punkten zum Champion gekürt wurde. Die Fahrer gingen direkt nacheinander an den Start, und derjenige mit dem höher bewerteten Move bekam den Punkt – simpel, aber spannend. Während Maaike Huvermann die deutsche Hoffnung Lisa Kloster mit einem klaren 3:0 bezwang, entwickelte sich bei den Herren ein dramatisches Rennen zwischen Yentel Caers und Lennart Neubauer, das erst im alles entscheidenden fünften Durchgang entschieden wurde.

​Hochkarätige Tricks in der Qualifikation

​Bereits am Vortag hatten die Freestyler bei der Qualifikation ihr Können unter Beweis gestellt. Die Frauen-Flotte mit Elena Dominick, Maaike Huvermann und Lisa Kloster eröffnete den Wettkampftag mit einem frühen Training um 8 Uhr morgens – ein deutliches Zeichen für ihre Entschlossenheit und Begeisterung. Während Maaike saubere Culos zeigte, arbeitete Lisa an stylischen Funnel Clocks und Elena landete makellose Spocks. Bei den Männern stach besonders Foivos Tsoupras mit spektakulären Burners, Cana Bravas und seinem neu entdeckten Tow-In Shaka hervor und bewies damit, dass er zu den unterhaltsamsten Tow-In Ridern gehört. Bei den Männern kristallisierte sich allerdings der Air Funnel Burner als entscheidender Trick heraus – und den landeten zuerst Lennart Neubauer und dann Yentel Caers.

​Entscheidung im direkten Duell am Finaltag

​Im heutigen Finale trafen nach dem neuen Format nur die Top-Zwei der Qualifikation für ein Kopf-Kopf-Duell aufeinander: Lennart Neubauer und Yentel Caers sowie Maaike Huvermann und Lisa Kloster standen am Sonntag Mittag vor dem Publikum der gut gefüllten Halle 17 für die Duelle bereit. Bei den Damen dominierte Maaike Huvermann mit einem sauberen Air Funnel, Bob und Culo das Geschehen und ließ Lisa Kloster, die auch beinahe einen höchstschwierigen Culo auf den Pool setzte, mit einem klaren 3:0 keine Chance. Bei den Herren entwickelte sich hingegen ein packendes Duell. Nach einem 2:0-Vorsprung für Yentel Caers kämpfte sich Lennart zurück ins Rennen und glich mit einem sauberen Double Culo zum 2:2 aus. Die Messehalle fieberte mit, als Lennart einen schönen Airbob landete, aber eigentlich noch mehr wollte. Und es reichte auch nicht – Yentel konterte im alles entscheidenden fünften Lauf mit einem Burner into Funnel, der ihm knapp den Sieg bescherte.

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Mehr als eine klassische Messe

​Die Atmosphäre rund um den XX-Pool in Halle 17 war elektrisch. Die Zuschauer erlebten Freestyle-Windsurfen auf höchstem Niveau und honorierten die spektakulären Tricks mit reichlich Applaus. Besonders die entscheidenden Duelle im Finale, bei denen jeder Move über Sieg oder Niederlage entscheiden konnte, sorgten für Spannung bis zur letzten Sekunde. Die boot Düsseldorf hat wieder mal bewiesen, dass sie mehr als eine klassische Messe ist, sondern auch eine erstklassige Plattform für hochkarätige Wettkämpfe bietet.

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