“Ich habe es geschafft, auch wenn die Konkurrenz mit der britischen Worldcupperin Jenna Gibson und Melek Toraman aus Deutschland in diesem Jahr super stark war”, freute sich Heidi nach der Siegerehrung. Sie berichtet über den Wettkampf: “Wir hatten drei intensive Renntage mit Wind von 65-85 km/h und ich konnte die ersten drei Läufe für mich entscheiden. Am dritten Tag lief es nicht mehr so ganz nach Wunsch und ich musste mich knapp mit zwei zweiten Plätzen zufrieden geben.” Jenna Gibson gewann diese beiden Läufe und fuhr mit 39.59 Knoten auch die höchste Geschwindigkeit über 500 Meter. Im weiteren Verlauf des Events spielte dann der Wind leider nicht mehr mit.
Heidi Ulrich war insgesamt mit den fünf Läufen und ihrer Leistung zufrieden: “Es waren super spannende Battles unter den Frauen”, fastt sie zusammen. “Wir sind immer alle zusammen mit den 40 Männern gestartet. Man musste also recht die Ellenbogen ausfahren, damit man in all den Männern nicht unterging. Das machte aber auch Riesen-Spaß!”
Ein wichtiger Faktor für den Erfolg sei ihr Freund Christian (Arnold) gewesen, der selber auf eine Teilnahme verzichtet hat, um Heidi als Caddy und Betreuer zu unterstützen. “Dies war super wichtig, denn der Wind war extrem böig und drehte in alle Richtungen. Es war daher auch ein bisschen eine Lotterie, die richtige Böe zu erwischen und das korrekte Material zu fahren.” Die Titelverteidigung bei der Speed-WM war ein weiterer Motivationsschub für die Schweizerin: “Die sehr engen Rennen haben mich nun angespornt, noch mehr an meiner Windsurf-Technik zu arbeiten um noch besser zu werden,” kündigt sie an.
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