Der Bonaire Youth PWA Slalom World Cup 2025 erwies sich als voller Erfolg. Die Bucht von Lac Bay lieferte an jedem einzelnen Veranstaltungstag perfekte Windbedingungen, so dass insgesamt 20 Fin-Eliminations und 14 Foil-Eliminations in den verschiedenen Altersklassen durchgeführt werden konnten.
Der letzte Wettkampftag begann mit drei Foil-Eliminations, wobei vor den finalen Läufen noch alles offen war. In der U21-Klasse der Jungen lieferten sich Kasper Nielsen, Brendan Lorho und Thijs Hanemaaijer ein enges Rennen um die Podestplätze. Nielsen startete fulminant in den letzten Tag und sicherte sich mit drei Siegen in Folge nicht nur den Tagessieg, sondern auch die Gesamtführung in der Jugendwertung. Lorho fuhr konstant auf den zweiten Platz, während Hanemaaijer, der für seine knappen Zieleinläufe bekannt ist, den dritten Rang belegte. Mehrfach mussten Videoaufnahmen herangezogen werden, um die Platzierungen zu entscheiden – teilweise trennten die Athleten nur Zentimeter.
In der U21-Klasse der Mädchen forderte Kit De Jong ihre Schwester Bobbi-Lynn am letzten Tag heraus und nutzte deren Fehler aus. Für den Gesamtsieg reichte es jedoch nicht, sodass Bobbi-Lynn vor Kit und Lone triumphierte. Die Entscheidung in der U15-Klasse der Jungen fiel erst am letzten Tag zwischen Pedro Grubissich und Ashton Reid. Ein Frühstart von Reid im ersten Rennen ebnete Grubissich den Weg zum Gesamtsieg. Alp Ozer sicherte sich den dritten Platz. Erwähnenswert ist auch die starke Leistung von Jaden Reid am Finaltag, die zwar nicht für einen Podestplatz reichte, aber dennoch beeindruckte. In der U13-Klasse zeigte Noah Coates als einziger Teilnehmer großen Einsatz und Durchhaltevermögen auf dem Foil-Kurs. Er gilt als vielversprechendes Talent für die Zukunft.
In den Fin-Klassen gab es gleich mehrere Athleten, die eine makellose Bilanz vorweisen konnten. Arxon Gomperts in der U15, Tycho Smits in der U17, Bobbi-Lynn De Jong bei den U21 Mädchen und Brendan Lorho bei den U21 Jungen gewannen jeweils alle ihre Rennen. Eine beeindruckende Leistung, die die Dominanz dieser jungen Talente unterstreicht.
Bei den U21 Jungen entwickelte sich ein packendes Duell um den zweiten Platz zwischen dem aufstrebenden lokalen Talent Storm Nicolai (Starboard) und dem erfahrenen Champion Thijs Hanemaaijer. Am Ende setzte sich die Erfahrung durch und Hanemaaijer sicherte sich den zweiten Rang vor Nicolai. Ibrahim Ali Donmez zeigte zum Ende des Events noch einmal auf, konnte aber aufgrund seiner früheren Ergebnisse nicht mehr in den Kampf um das Podium eingreifen.
In der U17-Klasse der Jungen sorgte ein neues Gesicht für Aufsehen. Alexandre Levalois aus Guadeloupe, der für Aruba an den Start ging, sicherte sich den zweiten Platz und gilt als vielversprechendes Talent für die Zukunft. Olivier van Sisseren komplettierte das Podium in Bonaire.
Die U15-Klasse der Jungen bot spannende Wettkämpfe um die Podestplätze. Victor Schulz Jakobsen setzte den dominanten Arxon Gomperts zeitweise unter Druck. Thomas Michael, der die nächste Generation aus Curaçao vertrat, sicherte sich nach packenden Duellen mit Kenny Abrahamsz und Joey Ross den dritten Platz.
In der U13-Klasse der Jungen dominierte der einheimische Julien Blom, wurde aber von Noah Coates und Reef De Kanter herausgefordert. Trotz ihres jungen Alters zeigten diese Nachwuchstalente bereits großen Ehrgeiz und lassen auf eine vielversprechende Zukunft hoffen. Bei den U21-Mädchen wurde es zu einer Familienangelegenheit der De Jong-Schwestern. Bobbi-Lynn setzte sich verdient an die Spitze, gefolgt von Kit auf dem zweiten und Lone auf dem dritten Platz.
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