PWA-LegendeSunny Boy - Robby Swift im Interview

Dimitri Lehner

 · 13.03.2026

Einmal waschen und schleudern bitte! Robby Swift in der Superwelle Jaws, mehrfach für die Biggest Wave of the Year nominiert.
Foto: Fish Bowl Diaries
Der Engländer Robby Swift zählt zu den besten Waveridern der Welt. Seine XXL-Aerials sind legendär. Seine Turns in der Riesenwelle Jaws ebenso. Ein Vierteljahrhundert bestritt er den Worldcup – jetzt hört „Swifty“ auf. Warum nur?

Der Typ steht unter Strom. Robby Swift hat eigentlich nie Zeit. Irgendetwas ist immer. Immobilien verwalten. Neue Segeldesigns checken. Die Autovermietung am Laufen halten. Den NeilPryde-Vertrieb organisieren. Den Jetski für Jaws vorbereiten. Oder kurz die Jungs zur Privatschule chauffieren. Heute ist es etwas anderes. Sohn Rocco muss in die Notaufnahme: der Knöchel, beim Surfen verdreht. Papa muss ran.

Robby Swift liebt Windsurfen. Aber noch mehr liebt er seine zwei Söhne, die dem Wind und den Wellen verfallen sind wie er selbst. Robby ist Brite, lebt aber seit Langem auf Maui. Dort, wo man wohnen muss, wenn man es ernst meint: nah am Profi-Spot Ho‘okipa, schnell in Kanaha – zum Wingen mit der Familie oder um mit Designer Nils Rosenblad an neuen Segeln zu tüfteln – oder gleich in Jaws, wo das Meer keinen Spaß versteht.

Ich treffe Robby in seinem zweistöckigen Holzhaus in Paia: umlaufende Veranda, Pool, eigener Drive way, Blick hinüber zum Surfspot Kuau. Eigentlich hat Robby jetzt keine Zeit. Und doch nimmt er sie sich. Er ist gut gelaunt, präzise, ironisch – very British, very professional. „ Dauert nicht lang“, sagt der surf-Reporter, der will selbst bald weiter. Zum Surfen natürlich.

Du bist gerade beim Aloha Classic auf Maui Vierter geworden. War das dein Abschiedsgeschenk an dich selbst – zum Ende deiner Worldcup-Karriere?

Haha … Ich hätte gerne gewonnen – doch ja, die Pro-Tour ist damit für mich vorbei. Allerdings werde ich mir Wettkämpfe wie den Aloha Classic auch zukünftig nicht entgehen lassen – dafür machen sie zu viel Spaß.

Meistgelesene Artikel

1

2

3

Der Aloha Classic?

Alle Maui-Events! Sie sind nice and easy für mich, weil ich hier wohne. Zu Fidji würde ich auch nicht Nein sagen. Die Pro-Tour allerdings ist für mich abgeschlossen. Die habe ich 25 Jahre lang gemacht. Und ich hatte eine Menge Spaß.

Wie gefällt Ihnen dieser Artikel?

Jetzt nicht mehr?

Doch. Ich würde sogar weitermachen. Aber mittlerweile ist es schier unmöglich, dabei etwas Geld zu verdienen, und mit vierzig und Familie ist das eben auch wichtig.

Wer hat so coole Papas? Robby Swift (Mitte) mit seinen Jungs und Freund Marcilio Browne (rechts) mit Sohn während des Aloha Classic 2025 am Strand von Ho‘okipa. Links: Morgan Noireaux.Foto: Fish Bowl DiariesWer hat so coole Papas? Robby Swift (Mitte) mit seinen Jungs und Freund Marcilio Browne (rechts) mit Sohn während des Aloha Classic 2025 am Strand von Ho‘okipa. Links: Morgan Noireaux.

War es schwer, loszulassen?

Richtig schwer. Ich glaube, ich habe es noch gar nicht begriffen. Gestern traf ich Matteo (Iachino), er meinte: „Also dann, bis bald in Pozo!“ Ich sagte: „Nicht für mich!“ Worauf er nur antwortete: „Yeah, right!“ Er konnte es nicht glauben. Ich auch nicht. Kein Wunder, denn bisher war der Worldcup mein Leben.

Was kommt jetzt?

Ich will bei NeilPryde enger in der Entwicklung arbeiten, viel in Jaws surfen. Oder Videos produzieren.

Ein Soft Exit also – als Windsurf-Influencer?

Windsurfen ist mein Leben. Was erwartest du: dass ich jetzt nur noch wandern gehe und Singvögel beobachte?

Tut es dem Ego weh, dass es in all den Jahren nie zu einem Titel gereicht hat?

Oh ja, das schmerzt. Das schmerzt sehr! Vielleicht tue ich mich deswegen so schwer damit, aufzuhören. Ein Titel wäre toll gewesen. Ich war dicht dran – Verletzungen vermasselten das Ganze. Vielleicht muss man irgendwann aufhören, einem Titel nachzujagen – das mache ich jetzt.

Drei Momente deiner Karriere, die herausstechen?

1. Als ich den Worldcup in Fuerteventura gewonnen habe. Ich war irre jung, erst 19, und ich dachte, dass das der erste von vielen Siegen sein würde. Falsch gedacht. Es blieb bei dem einen Worldcupsieg.
2. Ich führte in der Disziplin Supercross, hatte den Titel schon sicher – und stürzte. Titel traum vorbei! Der Moment tat weh.
3. Der Aloha Classic kürzlich. Ich schaffte es ins Finale, meine Freunde waren alle da, meine Familie und die Kids, denen ich Windsurfen beibringe. Das hat mich sehr berührt – es fühlte sich an, als wäre Windsurfen „the big thing“.

So wird’s gemacht: Worldcup gewonnen! Robby Swift reißt 2003 in Fuerteventura die Arme hoch. „Damals dachte ich: Das ist der erste von vielen.“ Falsch gedacht – es sollte der einzige Worldcup-Sieg für Swifty bleiben.Foto: PWASo wird’s gemacht: Worldcup gewonnen! Robby Swift reißt 2003 in Fuerteventura die Arme hoch. „Damals dachte ich: Das ist der erste von vielen.“ Falsch gedacht – es sollte der einzige Worldcup-Sieg für Swifty bleiben.

Du hast die Zeiten erlebt als der Aloha Classic wirklich „the big thing“ war, eine Monsterveranstaltung mit Tausenden von Zuschauern und irrem Preisgeld. Jetzt ähnelt er eher einer Hinterhofveranstaltung.

Das ist bitter. Die Preisgelder sind auf 20.000 Dollar geschrumpft, die geteilt werden zwischen Männern und Frauen. Das heißt: Selbst wenn du gewinnst, kriegst du nur 2.000 Dollar. Das reicht nicht mal fürs Flugticket. Außer deine Sponsoren zahlen alle Kosten.

Und die Sponsoren haben’s gerade auch nicht leicht.

Eben! Ich glaube zwar, es war gut, dass wir die IWT in die WWT transformiert haben mit mehr Events an verschiedenen Orten. Andererseits explodieren so die Kosten. Ich kann mir kaum vorstellen, wie das ein junger Windsurfer hinkriegen will. Im Klartext: Du surfst zehn Jahre lang Worldcup, kannst nix sparen und hast danach weder Studium noch Ausbildung. Selbst wenn du heutzutage einen guten Sponsorenvertrag kriegst, sind das maximal 30.000. Und davon gehen 25.000 an Reisekosten drauf.

Du dagegen hast die glorreichen Zeiten erlebt.

Das war ein großes Glück, ich konnte was ansparen.

Manche sagen, du wurdest mit einem silbernen Löffel im Mund geboren. Stimmt das?

Sagen das manche? Quatsch! Bis ich 18 war, wurde ich tatsächlich von meinen Eltern unterstützt. Mein Vater hatte eine Dachdeckerei und konnte es sich leisten. Doch mit dem 18. Geburtstag war Schluss damit.

Und dann?

Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon gute Sponsorenverträge. Mein Vater hatte immer ein Auge drauf, dass ich mein Geld nicht sinnlos ausgebe, sondern sinnvoll anlege! Dafür bin ich ihm sehr dankbar.

​Mein Vater hatte immer ein Auge drauf, dass ich mein Geld nicht sinnlos ausgebe, sondern sinnvoll anlege!”

Wenn du an die Pro-Tour denkst, was wirst du vermissen, was nicht?

Ich vermisse alles. Vor allem dass sie mich motiviert hat zu trainieren. Mancher Maui-Surfer verabscheut die Kanaren mit den Hardcore-Bedingungen. Mich spornt selbst das an. Die Pro-Tour erzeugte in mir einen irren Drive. Nicht vermissen werde ich die Warterei ohne Wind und den Check-in am Airport.

Hast du Angst, dass es dir gehen könnte wie manchem Ex-Worldcupper: Bäuchlein und Bier statt Bottomturn und Sixpack?

Nein. Dafür sorgen meine Söhne. Beide wollen Kai Lenny werden. (Lacht) Sie verbringen jede Minute auf dem Wasser und wollen den Papa dabeihaben.

Jason Polakow ist dein Freund. Wie hat er dich inspiriert, von seinem Kult-Video damals mal abgesehen?

Oh ja, das Video hatte ich eine Million Mal angeschaut. Später ist Jason ein Freund geworden, von dem ich alles über Board-und Segel-Tuning gelernt habe. Der Typ ist so fokussiert und voller Antrieb. Davon habe ich mir eine Scheibe abgeschnitten. Natürlich hat mich sein Style immer geflasht, noch heute. Zum Beispiel wenn wir towsurfen gehen.

Von wem er sich solche Bottom Turns wohl abgeschaut hat?Foto: Fish Bowl DiariesVon wem er sich solche Bottom Turns wohl abgeschaut hat?

​Polakow zählt auch zu den stylishsten Windsurfern. Welche Profis fallen dir beim Stichwort Style noch ein?

Levi Siver. Er hat den meisten Flow, macht genau das Richtige an der richtigen Stelle der Welle. Und Brawzinho (Marcilio Browne) natürlich. Mit ihm gehe ich am häufigsten surfen. Was Springen betrifft: Marino (Gil Gherardi) und Philip Köster. Auch Marc (Paré) hat einen coolen Style. Overall würde ich sagen: Brawzinho.

Was gefällt dir beim Windsurfen am besten?

Alles! Selbst wenn die Wellen nur schulterhoch sind, hab ich Spaß. Aber logisch, von kopfhoch bis „Giant Jaws“, wenn ich wählen darf.

Also kein spezieller Moment, wie der Bottomturn?

Nein. (Lacht) Manche mögen nur Waveriding, doch ich habe auch irre viel Spaß beim Springen.

Dein Lieblingssprung?

Der Double-Forward oder Push-Forward. Push-Forwards sind so selten, weil du viel Wind und die richtige Rampe brauchst – daher gefallen sie mir so gut. Doch an einem normalen Tag verpasst dir ein Double-Forward einen gewaltigen Dopamin-Buzz. Double-Forwards sind nicht zu schlagen, auch wenn ich schon Tausende davon gemacht habe. Ich mache sie noch immer – zum Spaß, auch wenn niemand filmt oder zuschaut.

Josh Stone meinte, ihm tue zu viel weh, deswegen keine Forwards mehr für ihn. Du bis vierzig. Tut was weh?

Kein Wunder, Typen wie Josh Stone waren die Pioniere – anfangs mit der falschen Technik! Ricardo Campello war der Erste, der die Technik des Forwards raushatte. Jetzt tut es nicht mehr so weh wie damals. Nun, wo ich keine Wettkämpfe mehr fahre, muss ich nicht mehr mit einem 5.0er Segel über eine miese Rampe einen Double-Forward machen. Jetzt nur noch mit perfekter Welle.

Gibt’s einen vergleichbaren Kick im Sport?

Das ist es ja – nein! Mir fällt nichts ein, was dir so einen Adrenalin-Kick verpasst mit so überschaubarem Risiko wie ein Double-Forward. Das ist das Tolle am Windsurfen, du kannst relativ gefahrlos richtig verrückte Stunts machen.

Auf dem Mountainbike oder Snowboard geht das auch, doch du riskierst dabei dein Leben.

Exakt. Ich weiß, es ist schwer, wirklich gut zu werden im Windsurfen. Aber dann ist das Verhältnis Risiko–Belohnung am höchsten. Da ist Windsurfen ungeschlagen. Du wirbelst durch die Luft. Geht’s schief, fällst du ins Wasser.

Hast du dich dabei nie verletzt?

Doch. Ich habe mir ein paarmal die Füße gebrochen, doch das war alles. Eine gute Bilanz bei all der Action.

Welcher Moment hat dich besonders geflasht?

Mein erster Pushloop. Als Jugendlicher in England kam ich selten zum Windsurfen. In einem PWA-Video vom Worldcup Sylt sah ich Josh Stone einen Pushloop springen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt vier oder fünf Backloops gelandet. Als ich zwei Monate später wieder windsurfte, sprang ich über die erste Welle einen Pushloop – landete und surfte weiter. Ich bin fast geplatzt vor Glück!

Wow! Ist der Pushloop leichter als der Backloop?

Viel leichter.

Machst du noch immer Pushloops?

Im Wettkampf nicht, da mache ich nur Sprünge, die viele Punkte bringen. Doch aus Spaß schon. Zum Beispiel Tweaked Pushloops für Fotoshoots, weil die cool aussehen und recht easy gelingen.

Pushloop in Pozo - einer seiner Lieblings-MovesFoto: PWA/CarterPushloop in Pozo - einer seiner Lieblings-Moves

Welcher Sprung fällt dir nicht leicht?

Stalled Forwards. Die erschrecken mich jedes Mal heftig – dafür ist das Glücksgefühl danach umso größer.

Mehr als in der Superwelle Jaws?

Die Jaws-Erlebnisse verschmelzen, daher kann ich einen einzelnen Glücksmoment nur schwer rauspicken. Was ich weiß: Die erste Welle in Jaws macht mir so viel Angst, dass ich sie abreite, als hätte ich einen Stock im Arsch.

Schon Close Calls gehabt wie Adam Warchol?

Der Wipe-Out von Adam war krass. Ja, ich habe auch fiese Wipe-Outs erlebt – beim Surfen und Windsurfen in Jaws.

Welche Rolle spielt Jaws in deinem Leben?

Eine große. Ich war der erste Brite, der Jaws surfte. Deswegen machte ein englisches Magazin einen fetten Artikel über mich. Der brachte mir viel Aufmerksamkeit. Ich wurde auch häufig für The Biggest Wave nominiert. Von dieser Welle aber habe ich mein Leben lang geträumt – und irgendwann bin ich sie geritten. Das alleine ist schon eine irre Story.

​Von der Welle habe ich mein Leben lang geträumt. Und irgendwann bin ich sie geritten. Das alleine ist eine irre Story.”

Eine Welle als Karriere-Booster.

Abgefahren, oder? Doch nicht nur die Welle, auch Menschen halfen meiner Karriere. Wie Martin Brandner. Martin war Brand Manager bei JP. Er holte mich ins Team, half mir bei Verhandlungen und unterstützte mich, wo er nur konnte. Noch heute schickt mir Martin Glückwünsche, wenn ich bei einem Event gut abschneide – ein super Typ!

JP und NeilPryde waren deine ersten Sponsoren. Und das blieb so deine ganze Karriere. Was ist dein Geheimnis?

Vielleicht dass ich nicht nur Athlet war, sondern Verletzungspausen nutzte, um zum Beispiel Filme zu schneiden oder eine Webseite zu programmieren. Das mache ich noch heute für NeilPryde.

Du surfst in großen Wellen. Dabei heißt es, man müsse mit Wellenreiten groß geworden sein, um gut zu werden.

Stimmt. Ich habe spät mit Wellenreiten angefangen. Allerdings gehe ich seit Langem jeden Tag zum Wellenreiten – ich surfe okay. Meine Kinder kriegen das besser hin, sie surfen jetzt schon irre gut. Ich hab großes Glück, dass die zwei Buben genauso ins Windsurfen und Surfen vernarrt sind wie ich.

Sicher nicht so leicht für deine Frau, mit drei Surf-Nuts zusammenzuleben.

Oh ja, meine Frau kommt oft zu kurz. Alles dreht sich bei uns ums Meer. Das ist schon eine ziemlich egoistische Obsession.

Du wirkst sehr fit! Was steckt dahinter?

Kraft-und Beweglichkeitstraining. Das ist irre wichtig. Das habe ich schon bei meinen zwei älteren Brüdern gelernt. Sie waren olympische Ringer. Mein Vater hat uns alle trainiert. So was prägt. Zudem weiß ich, dass du extreme Sachen nur machen kannst, wenn du fit bist. Deswegen: Sei fit! Windsurfen ist ein körperlich fordernder Sport mit hohen Kräften, die plötzlich auf deine Knie und Knöchel wirken.

​Ich weiß, dass du extreme Sachen nur machen kannst, wenn du fit bist. Deswegen: Sei fit!”

Deine Dos & Don’ts?

Ich gehe abends nicht mehr weg, denn meine Buben wachen früh auf. Ich trinke viel Wasser, wenig Kaffee und will das Gläschen Rotwein ab und an zukünftig auch weglassen.

Dabei hattest du den Ruf eines Partyboys.

Hatte ich. Doch mit Kindern ist das schnell passé.

Mit Kindern und Frau gehst du oft zum Wingen. Glaubst du, dass Wingen Windsurfen killen wird?

Nee. Wingen ist eine lustige Nummer. Am Gardasee fasse ich keinen Windsurfer an, da bin ich nur am Wingen. Aber wenn’s Wellen und Wind gibt, ist Windsurfen nicht zu schlagen.

Jeder ambitionierte Windsurfer, der nach Maui kommt, will in Ho‘okipa surfen. Eine gute Idee?

Ich sehe da kein Problem. Ich würde mich erst in Kanaha warm surfen und die Etikette lernen, damit ich niemandem die Welle nehme. Doch dann spricht nix dagegen. Ich arbeite auch als Coach und gehe bei meinen Clinics regelmäßig nach Ho‘okipa.

Wie oft bist du dort auf den legendären Rocks gelandet?

Tausende Male. Am Anfang landete ich fast jeden Tag auf den Rocks.

Und deine Clinic-Teilnehmer?

Drei von ihnen sind auch auf den Rocks gelandet.

Heißt das immer auch: Material futsch?

Ja, die drei haben ihr Material geschrottet. Es war ihr letzter Tag, der Wind eher schwach, doch sie wollten unbedingt in Ho‘okipa raus – und sind alle schnurstracks auf den Rocks gelandet.

Abschließend: Welche Fehler fallen dir als Coach in der Welle besonders auf?

Auf der Welle beginnen die Leute zu früh mit dem Abreiten, statt zu warten, dass die Welle steil genug ist. Nur so kannst du die Kraft der Welle zu nutzen. Beim Bottomturn schieben die wenigsten die Segelhand auf dem Boom nach hinten und legen das Segel flach. Mit diesen drei Tipps surft jeder gleich ’ne Klasse besser – garantiert!

Schnellschüsse mit Robby Swift

  • Wie relaxt du am besten? Meinen Kindern beim Spielen zuschauen.
  • Womit solltest du aufhören? So viel Kaffee zu trinken.
  • Womit solltest du anfangen? Wieder mehr Yoga zu machen.
  • Krassester Stunt, den du je gesehen hast? Braws enorme Aerial ins Jaws oder Ricardos monströse stalled Forward-Loops.
  • Wen würdest du gerne mal treffen? John John Florence und Elon Musk.
  • Mit wem würdest du gerne für einen Monat tauschen? John John Florence.
  • Was war deine größte Mutprobe? Wellenreiten an einem Riesentag in Jaws.
  • Was verpasst bisher im Leben? Einen PWA-Weltmeistertitel!
  • Was kannst du gar nicht? Mein Auto sauber halten.
  • Wo bleibst du hängen, wenn du durch YouTube scrollst? Krasses Wellenreiten, Windsurfen, große Wellen, süße Katzen-Clips.
  • Was fordert dich heraus? Meine Zeit einzuteilen.
  • Dein Lieblingsmanöver/-trick? Solider Bottomturn, Cutback in einer fetten Sektion oder Pushloop-Forward.
  • Was bereitet dir Albträume? Dass meinen Kindern was passieren könnte.
  • Welche Floskel verwendest du zu oft? „Sick!“
  • Wofür gibst du gerne Geld aus? Surf-Trips.
  • Wann zum letzten Mal richtig erschreckt? Beim Wellenreiten in Jaws abgesprungen, der ganze Himmel war schwarz von der nächsten Welle. Die Zeit stand still. Ich dachte, ich würde ertrinken.
  • Was führt dich in Versuchung? Auf epische Surf-Trips zu gehen.
  • Welcher Beruf, wenn nicht Windsurf-Profi? Ich wäre gerne Tierarzt geworden.
  • Dein Lieblingsmotto aktuell? „Lebe im Hier und Jetzt.“
  • Dein Lieblingsfilm? „Braveheart“.
  • Letzter Genusskauf? Neues Surfboard.
  • Von welchem Traum hast du dich bereits verabschiedet? Weltmeister zu werden.
  • Was triggert dich? Schlechte Vibes zwischen den Surfern, Windsurfern, Kitesurfern und Wingsurfern.
  • Welche Tatsache über dich überrascht die Leute? Dass ich eigentlich ein ziemlicher Nerd bin, haha.
  • Was nervt daran, Engländer zu sein? Wenig, außer dass man lange fahren muss, um zum Surfspot zu kommen.
  • Wo hättest du gerne einen Zweitwohnsitz? Chile.
  • Was kannst du von Ricardo Campello lernen? Unglaubliche Windsurftechnik. Wie man andere Leute aufzieht. :)

Meistgelesen in der Rubrik Windsurfen