Seit mehreren Wochen wird Neukaledonien von Unruhen erschüttert, viele Länder haben ihre Staatsangehörigen aus dem französischen Überseegebiet evakuiert. Vor diesem Hintergrund hat die PWA den Foil-World Cup von 19. bis zum 23. November in Noumea abgesagt. “Zum jetzigen Zeitpunkt wurde in Absprache mit unseren Partnern auf den Inseln die Entscheidung getroffen, den für 2024 geplanten World Cup abzusagen, da die derzeitigen Unruhen ein Umfeld geschaffen haben, in dem die Durchführung der Veranstaltung für 2024 unmöglich ist”, heißt es in einer Mitteilung.
Auslöser der Unruhen war eine geplante Reform, nach der zahlreiche französischstämmige Einwohner das Wahlrecht in Neukaledonien erhalten hätten. Dies war vor allem bei der Unabhängigkeits-Bewegung der indigenen Einwohner Neukaledoniens auf Widerstand gestoßen. Zwischenzeitlich war über der Inselgruppe der Ausnahmezustand verhängt worden, Paris hatte die Polizeipräsenz deutlich verstärkt. Der internationale Flughafen soll noch bis Anfang Juni geschlossen bleiben. Bei einem Besuch in Neukaledonien hatte Frankreichs Präsident Macron inzwischen zugesagt, die Reform zurückzuhalten.
Mit der Absage des World Cups entfällt das geplante Saisonfinale in der Disziplin Foil. Der WM-Titel wird somit voraussichtlich beim Event in Japan Anfang November vergeben. Zuletzt gab es 2019 einen World Cup in Noumea.
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