Racer of the SeaNeun Rennen in Kellenhusen - viele neue Gesichter vorne

SURF

 · 03.07.2024

Beim elften Racer of the Sea in Kellenhusen gab es nur am Samstag ausreichend Wind
Foto: Racer of the Sea
Beim elften Racer of the Sea in Kellenhusen hatten sich einige schon auf zu wenig Wind eingestellt. Doch am Ende standen sechs Foil- und drei Finnen-Rennen in der Wertung.

Am vergangenen Wochenende war der Racer of the Sea zum zweiten Mal zu Gast im Ostseebad Kellenhusen. Gute Windbedingungen, strahlender Sonnenschein und viele neue Gesichter auf dem Podium sorgten für einen gelungenen Event - obwohl es zunächst nicht danach aussah. Schon bei der Einschreibung zeigte sich, dass die etwas maue Windvorhersage für das Wochenende einige der ursprünglich angemeldeten Teilnehmern und Teilnehmerinnen – vor allem die Finnenfahrer – davon abgehalten hatte zum Event anzureisen.

Alexander Neumann unschlagbar auf dem Foil

Der erste Wettfahrtag begann zunächst mit einem „get together“ an Land, da der Wind noch nicht für offizielle Wettfahrten ausreichte. Doch der Wind setzte schließlich früher und stärker als vorhergesagt eine. Gestartet wurde zuerst mit den Windfoilern, die mit 27 Startern ein gewohnt großes Feld darstellten. Alexander Neubert war auf dem Weg zu einem weiteren Sieg beim “Racer of the Sea” nicht aufzuhalten, er gewann alle sechs Rennen. auf seiner Agenda hatte. Mario Kümpel und der Däne Gustav Permin landeten auf den Plätzen zwei und drei. Hinter dem Führungstrio versuchten Nils Bach und Colin Stutzke im Kampf um das Podium mitzufahren.

Bei den Frauen setzte sich Eva Lotte Grünbaum vor Jule Kiel und Merle Wenzel durch. Sebastiano Piol war der beste Rookie, er führte die Wertung vor Jule Kiel und Tjark Henkensiefken. In der U19-Wertung, die ein Drittel des Feldes ausmachte, ließ der Overall Dritte Gustav Permin den anderen keine Chance. Auf Platz zwei folgte Philipp Köhlert aus Braunschweig, im Kampf um Platz drei der U19-Wertung lieferten sich Gustav und Eva Lotte Grünbaum ein spannendes Familienduell, welches Gustav durch die Tiebreak-Regelung für sich entscheiden konnte.

Jens Möller dominiert mit der Finne

Am späten Samstag Nachmittag kamen dann die Fin-Only-Starter noch auf ihre Kosten. Jens Möller gewann souverän alle drei Rennen und sicherte sich den Sieg. Dahinter kämpften Bernd Stutzke und Björn Klein, der das erste Rennen mit einem gerissenen Trapeztampen leider nicht beenden konnte, einen spannenden Zweikampf, den Bernd Stutzke zunächst für sich entscheiden konnte. Bernd und Colin Stutzke gewannen auch die neue Familien-Wertung vor den Grünbaum-Geschwistern und Nils und Merle Wenzel.

Beendet wurde der Tag mit einem großen BBQ, gemeinsam mit den Wingfoilern und Wingfoilerinnen, die parallel im Rahmen des Winger of the Sea IX die Open German Championship im Wingfoil Slalom austrugen. Am Sonntag gab es dann nur noch Regen und Flaute, so dass die Siegerehrung spontan vorgezogen wurde. Neben diversen Sachpreisen wurde auch wieder ein Preisgeld in der Höhe von 1001 Euro, das vom Online Surfshop Wind Lounge bereitgestellt wurde, ausgeschüttet. Auch an Land gab es mit Live-Musik, Ausstellern mit Testmaterial, Foodtrucks und einem Gastrozelt sowie einer Hüpfburg viel Entertainment für Zuschauerinnen und Zuschauer.


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