Wer bei offiziellen Wettkampfserien wie dem Deutschen Windsurf Cup starten möchte, muss eine Segelnummer haben. Für die Gestaltung und die Platzierung der Nummern im Segel gibt es einige Vorschriften, die die Organisatoren des DWC vor Saisonbeginn noch einmal zusammengefasst haben. Denn viele Wettkampf-Surfer bekommen in diesen Wochen neue Segel, die beklebt werden müssen.
Zum Einen müssen die Segelnummern auf dem Wasser und auf Fotos auf den ersten Blick erkennbar sein, zum Anderen sichert eine gute Sichtbarkeit der Event-Sponsoren die Unterstützung für die Zukunft. Wie genau die Vorschriften kontrolliert und durchgesetzt werden, ist indes je nach Event und Serie unterschiedlich.
Viele Fahrer nutzen die Segelnummer zur Darstellung ihrer Persönlichkeit oder greifen das Design ihrer Segel auf. Doch wie bei Autokennzeichen existieren diverse Vorschriften.
Diese Maße gewährleisten die Lesbarkeit aus der Distanz und bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen auf dem Wasser.
Auch für die Platzierung von Segelnummer und Sponsoren-Stickern gibt es enge Vorgaben. Zur Orientierung wird das Segel oberhalb des Gabelbaums horizontal in drei etwa gleichgroße Teile segmentiert. Das mittlere Segment ist der Segelnummer vorbehalten, im unteren Segment bleibt die hintere Hälfte als Fläche für Aufkleber von Eventsponsoren reserviert. Hier dürfen auf keinen Fall persönliche Sponsorenaufkleber angebracht werden. Das obere Segment bietet sich für die Platzierung des Boardsponsors an, in einigen Klassen und Events wird dort auch das Logo der Klasse oder eine Markierung für die Damen vorgeschrieben, wenn diese zusammen mit den Herren starten.
Der Rest des Segels steht für persönliche Sponsorenaufkleber zur Verfügung. Der komplette Bereich unterhalb des Gabelbaums kann frei genutzt werden. Die vordere Hälfte des unteren Segments über dem Gabelbaum bietet zusätzlichen Platz. Auch das obere Segment über der Segelnummer bleibt für persönliche Sponsoren verfügbar. Solange die Segelnummer korrekt platziert ist und der Bereich für Eventsponsoren freigehalten wird, bewegen sich Fahrer auf der sicheren Seite.