Severne Wave Range 2027Neue Segelkonstruktionen, neuer Pyro von Köster

SURF

 · 17.09.2026

Die Köster-Kombo: Pyro & Blade Pro
Foto: Severne Windsurfing
​Severne schärft seine Wave Range für 2027: Blade und Blade Pro stehen für maximale Kontrolle, S-1 und S-1 Pro für hohe Manövrierfähigkeit. Dazu kommt ein komplett neuer Pyro, den Severne gemeinsam mit dem fünffachen Wave-Weltmeister Philip Köster entwickelt hat.

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​Severne präsentiert seine neue 027 Wave Range. Das Programm bleibt bewusst übersichtlich: Das Blade deckt mit fünf Latten den kontrollorientierten Bereich ab, während das S-1 mit vier Latten auf agiles Manöverhandling ausgelegt ist. Beide Segel sind zusätzlich in der aufwendigeren Pro-Konstruktion erhältlich.

Neben den vier Wavesegeln bringt Severne eine komplett neue Generation des Pyro auf den Markt. Das Waveboard entstand in Zusammenarbeit mit dem fünffachen Wave-Weltmeister Philip Köster und wurde mit dem Ziel weiterentwickelt, früher ins Gleiten zu kommen und auf der Welle noch präziser zu reagieren.

  • Blade und Blade Pro sind kontrollorientierte Fünf-Latten-Wavesegel, die gemeinsam mit Scott McKercher und Philip Köster entwickelt wurden.
  • S-1 und S-1 Pro wurden komplett überarbeitet und sollen mit vier Latten besonders schnell reagieren und maximale Manövrierfähigkeit bieten.
  • Die Pro-Modelle erhalten eine vollständig verschweißte CarbonFusion-Konstruktion sowie neue Materialien wie Project85 und Taffeta X-Ply.
  • Der Pyro wurde zusammen mit dem fünffachen Wave-Weltmeister Philip Köster neu entwickelt und soll früher angleiten sowie direkter und kontrollierter drehen.
  • Das auf Down-the-Line-Bedingungen ausgerichtete Waveboard Stone von Jaeger Stone wird für 2027 unverändert übernommen.

Blade und Blade Pro für maximale Kontrolle

Das Severne Blade bleibt das kontrollorientierte Wavesegel der Range. Das Fünf-Latten-Layout soll das Profil auch bei viel Wind und in anspruchsvollen Bedingungen stabil halten. Entwickelt wurde das Segel gemeinsam mit Scott McKercher und Philip Köster.

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Beim Standard-Blade kommen verschweißte CarbonFusion-Panels im Unterliek sowie Carbon-Lastpfade zum Einsatz. Im Vorliek und in den Lattentaschen verwendet Severne das neue D6 Dacron. Das Material soll sich weniger dehnen, direkter reagieren und seine Form langfristig besser behalten.

Das Blade Pro bildet die High-End-Version. Die Konstruktion besteht laut Severne vom hinteren Bereich der Masttasche bis zum Achterliek vollständig aus verschweißtem CarbonFusion. Auch Nähte und Lattentaschen sind in die verschweißte Konstruktion integriert.

Neu ist zudem das sogenannte Project85-Panel im Achterliek. Es soll das Gewicht in diesem Bereich um 25 Prozent reduzieren. Vor allem das geringere Schwunggewicht soll dafür sorgen, dass sich das Segel bei Manövern schneller, leichter und unmittelbarer anfühlt.

Bild 1
Severne Blade 2027

S-1 und S-1 Pro komplett neu entwickelt

Das Severne S-1 richtet sich mit vier Latten an Windsurfer, die möglichst viel Manövrierfähigkeit und ein neutrales Handling beim Waveriding suchen. Für 2027 wurde das Segel gemeinsam mit Jaeger Stone über alle Größen hinweg komplett überarbeitet.

Die wichtigste Neuerung ist das interne DirectConnect-Vorliekpanel. Dieses verläuft vom Segelhals bis zum Top und nimmt die zentralen Belastungen innerhalb der Struktur auf. Dadurch soll sich der Segelkörper schneller mit Profil füllen, direkter reagieren und seine Form unter Belastung besser halten. Eine geteilte Masttasche soll außerdem das Einführen des Mastes und damit den Aufbau erleichtern.

Das S-1 Pro ergänzt diese Plattform um Project85 im Achterliek, verschweißtes Taffeta X-Ply und ClearCarbon im Schothorn- und Unterliekbereich. ClearCarbon verbindet die Eigenschaften der Carbon-X-Ply-Konstruktion mit einer transparenten Optik und soll dadurch mehr Durchsicht im unteren Segelbereich ermöglichen.

Wie beim Blade Pro setzt Severne auch beim S-1 Pro auf eine vollständig verschweißte CarbonFusion-Konstruktion. Das Ziel ist ein besonders niedriges Gewicht bei gleichzeitig direkter Kraftübertragung und hoher Formstabilität.

Bild 1
Severne S-1 2027

Neue Konstruktionstechnologien für 2027

Mit der 027 Range führt Severne mehrere neue Materialien und Konstruktionsdetails ein:

  • Project85: Ein leichteres Achterliekpanel, das das Gewicht in diesem Bereich um 25 Prozent reduzieren und vor allem das Schwunggewicht senken soll. Es kommt beim Blade Pro und S-1 Pro zum Einsatz.
  • Taffeta X-Ply: Ein verschweißbares Laminat im Vorliekbereich, das eine gleichmäßige und kontrollierte Kraftentfaltung ermöglichen soll. Verwendet wird es bei beiden Pro-Modellen.
  • ClearCarbon: Transparentes Carbon-X-Ply für mehr Durchsicht und Stabilität im unteren Segelbereich des S-1 Pro.
  • DirectConnect: Direkt angebundene Lastpfade sollen Bewegungen an Mast, Segelkopf, Schothorn und Lattentaschen reduzieren. Das soll die Kraftübertragung beschleunigen und den Einsatzbereich vergrößern.
  • D6 Dacron: Ein dehnungsarmes Dacron mit Ripstop-Gewebe für ein direkteres Fahrgefühl, bessere Formstabilität und hohe Haltbarkeit.

Ein Teil der CarbonFusion-Technologie fließt auch in die Standardmodelle Blade und S-1 ein. Verschweißte Unterliekpanels und Carbon-Lastpfade sollen dort Gewicht und unerwünschte Dehnung reduzieren.

Pyro: Philip Kösters Waveboard komplett überarbeitet

Das Severne Pyro startet 2027 in einer vollständig neuen Generation. Das Waveboard wurde gemeinsam mit Philip Köster entwickelt und soll sowohl beim Angleiten als auch auf der Welle spürbar leistungsfähiger geworden sein.

Mehr Volumen im vorderen Bereich soll das Board schneller ins Gleiten bringen. Gleichzeitig wurde das Heck verbreitert, während dünnere Rails für mehr Grip und Kontrolle in den Turns sorgen sollen. Damit zielt das neue Pyro auf eine Kombination aus frühem Angleiten, Geschwindigkeit und direktem Waveriding.

Fünf Slotboxen ermöglichen unterschiedliche Finnen-Set-ups. Ausgeliefert wird das Pyro als Quad inklusive spritzgegossener NYCA-Finnen aus einem Nylon-Carbon-Verbundmaterial.

Severne Pyro 2027Severne Pyro 2027

Vom Westen Australiens inspiriert

Auch optisch nimmt die 027 Wave Range Bezug auf Severnes Heimat in Westaustralien. Rote Erde und grüne Vegetation entlang der Outback- und Küstenstraßen dienten als Vorlage für die neuen Farbkombinationen und grafischen Muster.

Insgesamt bleibt die neue Wave Range klar gegliedert: Das Blade steht für Stabilität und Kontrolle, das S-1 für Manövrierfähigkeit und schnelle Reaktion. Mit den beiden Pro-Versionen bietet Severne leichtere und technisch aufwendigere Alternativen an. Der neu entwickelte Pyro vervollständigt das Programm als vielseitiges Waveboard mit Fokus auf frühes Angleiten und präzise Turns.

Die Farbgebung der 027 Range ist von der roten Erde und grünen Vegetation Westaustraliens inspiriert.Die Farbgebung der 027 Range ist von der roten Erde und grünen Vegetation Westaustraliens inspiriert.

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