Severne präsentiert seine neue 027 Wave Range. Das Programm bleibt bewusst übersichtlich: Das Blade deckt mit fünf Latten den kontrollorientierten Bereich ab, während das S-1 mit vier Latten auf agiles Manöverhandling ausgelegt ist. Beide Segel sind zusätzlich in der aufwendigeren Pro-Konstruktion erhältlich.
Neben den vier Wavesegeln bringt Severne eine komplett neue Generation des Pyro auf den Markt. Das Waveboard entstand in Zusammenarbeit mit dem fünffachen Wave-Weltmeister Philip Köster und wurde mit dem Ziel weiterentwickelt, früher ins Gleiten zu kommen und auf der Welle noch präziser zu reagieren.
Das Severne Blade bleibt das kontrollorientierte Wavesegel der Range. Das Fünf-Latten-Layout soll das Profil auch bei viel Wind und in anspruchsvollen Bedingungen stabil halten. Entwickelt wurde das Segel gemeinsam mit Scott McKercher und Philip Köster.
Beim Standard-Blade kommen verschweißte CarbonFusion-Panels im Unterliek sowie Carbon-Lastpfade zum Einsatz. Im Vorliek und in den Lattentaschen verwendet Severne das neue D6 Dacron. Das Material soll sich weniger dehnen, direkter reagieren und seine Form langfristig besser behalten.
Das Blade Pro bildet die High-End-Version. Die Konstruktion besteht laut Severne vom hinteren Bereich der Masttasche bis zum Achterliek vollständig aus verschweißtem CarbonFusion. Auch Nähte und Lattentaschen sind in die verschweißte Konstruktion integriert.
Neu ist zudem das sogenannte Project85-Panel im Achterliek. Es soll das Gewicht in diesem Bereich um 25 Prozent reduzieren. Vor allem das geringere Schwunggewicht soll dafür sorgen, dass sich das Segel bei Manövern schneller, leichter und unmittelbarer anfühlt.
Das Severne S-1 richtet sich mit vier Latten an Windsurfer, die möglichst viel Manövrierfähigkeit und ein neutrales Handling beim Waveriding suchen. Für 2027 wurde das Segel gemeinsam mit Jaeger Stone über alle Größen hinweg komplett überarbeitet.
Die wichtigste Neuerung ist das interne DirectConnect-Vorliekpanel. Dieses verläuft vom Segelhals bis zum Top und nimmt die zentralen Belastungen innerhalb der Struktur auf. Dadurch soll sich der Segelkörper schneller mit Profil füllen, direkter reagieren und seine Form unter Belastung besser halten. Eine geteilte Masttasche soll außerdem das Einführen des Mastes und damit den Aufbau erleichtern.
Das S-1 Pro ergänzt diese Plattform um Project85 im Achterliek, verschweißtes Taffeta X-Ply und ClearCarbon im Schothorn- und Unterliekbereich. ClearCarbon verbindet die Eigenschaften der Carbon-X-Ply-Konstruktion mit einer transparenten Optik und soll dadurch mehr Durchsicht im unteren Segelbereich ermöglichen.
Wie beim Blade Pro setzt Severne auch beim S-1 Pro auf eine vollständig verschweißte CarbonFusion-Konstruktion. Das Ziel ist ein besonders niedriges Gewicht bei gleichzeitig direkter Kraftübertragung und hoher Formstabilität.
Mit der 027 Range führt Severne mehrere neue Materialien und Konstruktionsdetails ein:
Ein Teil der CarbonFusion-Technologie fließt auch in die Standardmodelle Blade und S-1 ein. Verschweißte Unterliekpanels und Carbon-Lastpfade sollen dort Gewicht und unerwünschte Dehnung reduzieren.
Das Severne Pyro startet 2027 in einer vollständig neuen Generation. Das Waveboard wurde gemeinsam mit Philip Köster entwickelt und soll sowohl beim Angleiten als auch auf der Welle spürbar leistungsfähiger geworden sein.
Mehr Volumen im vorderen Bereich soll das Board schneller ins Gleiten bringen. Gleichzeitig wurde das Heck verbreitert, während dünnere Rails für mehr Grip und Kontrolle in den Turns sorgen sollen. Damit zielt das neue Pyro auf eine Kombination aus frühem Angleiten, Geschwindigkeit und direktem Waveriding.
Fünf Slotboxen ermöglichen unterschiedliche Finnen-Set-ups. Ausgeliefert wird das Pyro als Quad inklusive spritzgegossener NYCA-Finnen aus einem Nylon-Carbon-Verbundmaterial.
Auch optisch nimmt die 027 Wave Range Bezug auf Severnes Heimat in Westaustralien. Rote Erde und grüne Vegetation entlang der Outback- und Küstenstraßen dienten als Vorlage für die neuen Farbkombinationen und grafischen Muster.
Insgesamt bleibt die neue Wave Range klar gegliedert: Das Blade steht für Stabilität und Kontrolle, das S-1 für Manövrierfähigkeit und schnelle Reaktion. Mit den beiden Pro-Versionen bietet Severne leichtere und technisch aufwendigere Alternativen an. Der neu entwickelte Pyro vervollständigt das Programm als vielseitiges Waveboard mit Fokus auf frühes Angleiten und präzise Turns.
Diskutieren Sie mit – fair, sachlich und respektvoll. Es gilt unsere Netiquette.