SpeedsurfenLüderitz Speed Challenge 2026 abgesagt!

Tobias Frauen

 · 27.05.2026

Speedsurfen: Lüderitz Speed Challenge 2026 abgesagt!Foto: LSC/Peter Davis
Die Lüderitz Speed Challenge kann 2026 nicht stattfinden
2026 wird es keine Lüderitz Speed Challenge geben: Der diesjährige Speed-Event auf dem künstlichen Kanal in Namibia wurde aus Kostengründen abgesagt.

Traurige Nachricht für alle Fans des Speedsurfens: Die Lüderitz Speed Challenge wurde für 2026 abgesagt, rund fünf Monate vor dem traditionellen Termin im November. Der künstliche Kanal in Namibia war viele Jahre lang jeden Spätherbst für vier Wochen das Mekka der Speed-Szene und Schauplatz zahlreicher Weltrekorde. Jetzt gab Organisator Raffaello Gardelli bekannt, dass der Event dieses Jahr nicht stattfinden kann. “Es ist einfach nicht finanzierbar”, so Rafaello gegenüber surf. “Alle Preise sind in diesem Jahr doppelt so hoch.”

Der Aufwand, den Kanal in Lüderitz vorzubereiten, ist immens, wie uns Raffaello im vergangenen Jahr ausführlich geschildert hat. Über Monate hinweg präparieren lokale Arbeiter die Rekord-Rinne, beseitigen eingewehten Sand, befestigen die Ufer und geben dem Untergrund ein besonderes Profil - zum größten Teil per Hand. Gleichzeitig muss das eingeströmte Meerwasser zuerst ab- und dann für den Event wieder hineingepumpt werden. Finanziert wurde der Bau über Sponsoren und die Teilnahmegebühren der Starterinnen und Starter.

​“Den Kanal anständig zu bauen, ist eine Investition von etwa 150.000 bis 170.000 Euro, und dieses Geld bekommen wir in diesem Jahr einfach nicht zusammen, es sind zu wenige Sponsoren”, erklärt Rafaello. Doch 2027 soll es mit der Lüderitz Speed Challenge weitergehen, so der Plan: “Jetzt schauen wir, was wir für nächstes Jahr tun können. Einige Fahrer wie etwa Gunnar Asmussen und Antoine Albeau helfen dabei tatkräftig mit, damit wir das dann wieder auf die Beine stellen können!”

Wie gefällt Ihnen dieser Artikel?

Tobias Frauen

Tobias Frauen

Redakteur

Tobi verantwortet alles Digitale – von der surf-Webseite bis zu den Social-Media-Kanälen – und sorgt täglich für frischen Bild- und Videocontent. Seine Surf-Wurzeln reichen vom Münsterland über Ijsselmeer, Brouwersdam und Sylt bis nach Kiel und Heidkate. Heute lebt er seit über zehn Jahren in Hamburg als „Weekend Warrior“ und ist so oft wie möglich mit Campingbus und Familie unterwegs – bevorzugt an Ostsee, SPO, Dänemark sowie in Finnland, Schweden oder Sardinien.

Meistgelesen in der Rubrik Windsurfen