SpeedsurfenVrieswijk holt WM-Titel beim Prince of Speed - Lemeteyer bricht Foil-Weltrekord

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 · 07.05.2026

Die besten Bilder der Speed-WM 2026
Foto: Veranstalter
Zehn Tage lang warteten die Speed-Freaks in La Palme auf guten Wind, am Ende gab es nur für Amado Vrieswijk den WM-Titel auf dem Foil zu bejubeln. Justine Lemeteyer stellte einen neuen Weltrekord auf.

Neben der Lüderitz Speed Challenge sind die Prince of Speed-Wettbewerbe im französischen La Palme die Höhepunkte der Speed-Saison. Dieses Jahr kamen viele Profis direkt von der IFCA-WM, mit entsprechend wenig Zeit für die Vorbereitung, doch der zu vergebene WM-Titel war Motivation genug. Was fehlt, war vor allem der sonst übliche Tramontana. In den ersten Tagen reichte der Wind nur für ein paar Fun-Races, die nicht in die offizielle Wertung einflossen. Gefahren wurde zum größten Teil nicht auf dem offenen Meer, sondern auf dem Etang de Bages vor Narbonne - der Wind kam am eigentlich Spot zu auflandig. “Ich habe La Palme noch nie so lange am Stück ohne Wind erlebt”, beschrieb Matteo Iachino die ungewöhnliche Lage.

Der 2. Mai brachte dann endlich Bedingungen für ein offizielles Rennen. Amado Vrieswijk fuhr auf dem Foil mit 36,67 Knoten an die Spitze und gab diesen Platz nicht mehr her. “Es ist schwer zu beschreiben, wie sich das anfühlt, nachdem wir so viele Stunden mit Training, Tests und enger Zusammenarbeit mit den Marken verbracht haben, um das hier möglich zu machen. Zu sehen, wie all diese Arbeit nun Früchte trägt, macht diesen Titel zu etwas ganz Besonderem”, schrieb Vrieswijk nach dem Wettbewerb. Hinter ihm platzierten sich Matteo Iachino und Cyril Evrard, der Abstand betrug jedoch fast einen Knoten. Brendan Lorho gewann mit 34,39 Knoten die Junioren-Wertung.

Schnellste Dame im Feld war Justine Lemeteyer, die mit 31.78 Knoten nach Angaben der Veranstalter auch einen neuen Foil-Weltrekord bei den Damen aufstellte. “Ich bin schon hierhergekommen mit dem Ziel, den Weltrekord offiziell zu brechen, und nach dem ersten Rennen ist das Ziel bereits erreicht! Ich bin sooo glücklich!” freute sich die PWA-Weltmeisterin anschließend.

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Auf der Finne gab es nur einige Spaß-Rennen, dabei war Nicolas Warembourg der Schnellste. Gegen Ende gibg es dann auch nochmal am eigentlichen Spot in La Palme aufs Wasser, doch der Wing reichte nicht mehr für neue Bestwerte.


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