Spot-UpdateGefährliche Pfahlreste vor Großenbrode entdeckt

SURF

 · 26.08.2026

Spot-Update: Gefährliche Pfahlreste vor Großenbrode entdecktFoto: Oliver Maier
Vor Großenbrode sind Reste von Holzpfählen unter Wasser entdeckt worden.
Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee warnt vor einem gefährlichen Unterwasserhindernis nahe der Großenbroder Mole. Pfahlreste ragen bei Mittelwasser bis auf 1,5 Meter unter die Oberfläche. Keine unmittelbare Gefahr, aber für Foils und beim Wasserstart wichtig zu wissen.

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee meldet Pfahlreste in der Ostsee vor Großenbrode. Die Überreste befinden sich laut der Mitteilung auf der Ostseeseite der Großenbroder Mole und ragen bei Mittelwasser bis zu einer Tiefe von lediglich 1,5 Metern unter die Wasseroberfläche auf. Die Position liegt bei 54°20,8161'N, 011°05,0255'E, nordöstlich der Einfahrt zum Großenbroder Binnensee.

Position und Tiefe stellen in erster Linie eine Gefahr für Segel- und Motorboote dar, die aus dem Binnensee heraus Kurs Richtung Fehmarn nehmen. Die Reste liegen etwas abseits der Haupt-Spots für Windsurfer und Wellenreiter, können bei niedrigem Wasserstand aber dennoch gefährlich werden für Foils, beim Wasserstart oder bei Stürzen.

Ob die Pfahlreste kurzfristig entfernt werden können, wurde noch nicht mitgeteilt. Auch zu anderen Maßnahmen zur Sicherung des Seeverkehrs gibt es bislang keine Informationen. Denkbar wäre die Positionierung einer Tonne zur Kennzeichnung der Einzelgefahrenstelle.

Die Reste liegen laut den Positionsangaben des Wasser- und Schiffahrtsamtes südlich des Hauptstrandes vor der Mole (siehe Markierung)Foto: Screenshot Google MapsDie Reste liegen laut den Positionsangaben des Wasser- und Schiffahrtsamtes südlich des Hauptstrandes vor der Mole (siehe Markierung)

Surfspots in Großenbrode

Mit dem Binnensee und dem Ostseestrand ist Großenbrode ein Multispot für Windsurfer, Wingfoiler und Kiter. Durch die lange Mole entstehen bei vielen Windrichtungen perfekte Flachwasser-Pisten - auf dem Binnensee ideal für Ein- und Aufsteiger sowie zum Freestylen, auf der Ostsee bei ablandigem Wind eher für etwas Fortgeschrittene. Bei Ost-Nordost kann es vor dem Strand auch kernige Wave-Bedingungen mit bis zu kopfhohen Wellen geben, die über vorgelagerte Sandbänke brechen. Ansonsten gibt es hier vielfältige Bedingungen für Bump & Jump.


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