Surfen, das geht heute längst nicht mehr nur am Meer. Ob auf legendären Flusswellen wie der Eisbachwelle oder in modernen Waveparks – künstliche Wellen bieten jede Menge Surf-Action mitten im Landesinneren. Jede Welle hat dabei ihren eigenen Charakter: Manche, wie die legendäre Eisbachwelle stehen dauerhaft, andere rollen fast wie echte Ozeanwellen heran. Je nach Wellentyp verändert sich auch die Wahl des Boards und die Technik. Genau diese Vielfalt macht künstliche Surfspots so spannend – für Einsteiger genauso wie für erfahrene Surfer. Wo du abseits der Küste überall zum Surfen aufs Wasser kannst, zeigen wir dir hier:
O2 SURFTOWN MUC ist der größte Surfpark Deutschlands und bietet bei München lange, künstliche Wellen für Anfänger bis Profis. Die Wellen lassen sich variabel formen - je nach Level bucht man sich eine Anfänger-Welle, Intermediate-Session oder eine Chance auf einen Tuberide. Auch Surfkurse und Materialverleih gibt’s vor Ort.
Wellenwerk - Berlin ist die erste Indoor-Surfanlage der Hauptstadt und bietet eine stehende künstliche Welle, will heißen: Das Wasser fließt, man selbst surft “an Ort und Stelle”. Auch hier werden unterschiedliche Slots angeboten, je nachdem, ob man Anfänger oder Semi-Pro ist.
Hasewelle Osnabrück ist eine beliebte Citywave-Anlage in Norddeutschland und bietet eine stehende künstliche Welle für Anfänger und erfahrene Surfer. Wo sonst kann man während einer Shoppingrunde mal aufs Brett springen?
RheinRiff Düsseldorf ist eine der modernsten Indoor-Surfanlagen Deutschlands und bietet eine stehende, neun Meter breite Citywave mitten im Herzen von Düsseldorf. Auch hier werden Surfkurse sowie Sessions für unterschiedliche Könnensstufen angeboten.
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Nochmal München! Die Jochen Schweizer Arena ist eine der bekanntesten Indoor-Surfwellen Deutschlands und ermöglicht wetterunabhängiges Surfen das ganze Jahr über.
Surf Langenfeld ist eine der bekanntesten künstlichen Surfwellen Deutschlands und gilt als beliebter Treffpunkt für die Surfszene West. Langenfeld liegt zwischen Köln und Düsseldorf in Nordrhein-Westfahlen.
Die berühmteste Flusswelle Europas! Eigentlich ein Pflichtspot für jeden Riversurfer. Sehr schnell und eher nichts für Anfänger. Zudem sind hier meist viele Locals im Wasser, am besten begibt man sich erstmal zur Floßlände oder der Einstiegstelle E2, die sich unweit flussabwärts ebenfalls im Englischen Garten befindet.
Wer den Einstieg ins Riversurfen wagen möchte, findet etwas flussaufwärts der legendären Eisbachwelle mit der Floßlände einen ungleich einfacheren Spot zum Üben. Die Welle ist hier weniger steil und auch kleiner, hier kann man mit größeren Boards relativ entspannt seine ersten Flusswellen reiten.
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Eine der neuesten und bekanntesten Stadtwellen Deutschlands befindet sich Hannover - die Leinewelle. Hier wurde in den Flusslauf der Leine ein hydraulisch steuerbares System eingebaut, mit der die Welle geformt werden kann. Der Spot wird oft als das norddeutsche Gegenstück zum Münchner Eisbach bezeichnet.
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Nicht so bekannt wie die Eisbachwelle in München oder die Leinewelle in Hannover - aber fast! Auch Augsburg hat sich in der Riversurf-Szene einen Namen gemacht. Die künstliche Flusswelle am Senkelbach zieht sowohl Einsteiger als auch erfahrene Surfer an und gilt als einer der spannendsten Riversurf-Spots Deutschlands.
Die künstlichen Wellen der Alaia Bay sind mindestens so beeindruckend wie das Bergpanorama der Schweizer Alpen. Mehrere hundert Wellen unterschiedlicher Größe und Form können hier in einer Stunde künstlich erzeugt werden. Der Park bietet Anfängerwellen ebenso wie perfekte Lines für Experten, dazu gibt’s vor Ort alles, was das Herz begehrt - vom Surfshop, über Surfschule bis hin zu Gastro-Angeboten.
In Stade ist ein großer Surfpark mit künstlichen, stehenden Wellen geplant. Der Bau ist durch rechtliche Verzögerungen noch nicht gestartet, ein realistischer Zeitrahmen liegt eher ab 2026, Fertigstellung voraussichtlich Ende der 2020er.
NRW-Surfer aufgepasst: In Krefeld ist ein großes Surfpark Resort in Planung. Mit der patentierten Technologie des “Wave Garden” werden diese laufenden Links- und Rechtswellen den Lines in Parks wie der Alaia Bay in der Schweiz ähneln. Voraussichtliches Opening: 2028.
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