Vom 30. September bis zum 3. Oktober 2023 finden auf dem Wittensee in Schleswig-Holstein erstmalig Deutsche Meisterschaften im Windsurfen statt. Dabei wird mehreren Klassen gestartet, unter anderem Formula Foil, Open Techno 293, iQFoil und Open Windfoil sowie deren Jugendwertungen.
Prominentester Starter ist der aktuelle Europameister im Formula Windsurfing, Vincent Langer, der als Nachwuchstrainer auch für die Surfer des Schleswig-Holsteinischen Seglerverbandes tätig ist. Langer wurde auch Deutscher Meister in der Klasse Fin Slalom beim Multivan Windsurfcup auf Sylt und hat bereits drei Weltmeister- und nunmehr sechs Europameister-Titel eingefahren. Er wird sich unter anderem mit Fabian Wolf, dem neuen Deutschen Meister im Foil Slalom, messen müssen.
Der Zeitplan sieht vor, dass in den vier Tagen Tagen für jede Klasse maximal 28 Wertungsläufe über die Regattabahn gebracht werden, wobei mindestens fünf Wettfahrten notwendig sind, um einen Deutschen Meister zu küren. Der erste Start ist für Samstag, den 30. Oktober 2023 um 12:30 Uhr vorgesehen, die letzte Startmöglichkeit ist am 3. Oktober um 14 Uhr. Für interessierte Zuschauer dieses Events haben die Ausrichter eine große Video-Leinwand aufgebaut, die von der Eckernförde Touristik und Marketing GmbH zur Verfügung gestellt wurde. Dort werden die einzelnen Rennen auf dem Wasser direkt an Land für die Gäste übertragen, so dass diese praktisch hautnah das Geschehen in der ersten Reihe mitverfolgen können. Außerdem gibt es diverse Gastromonie-Angebote
Der Event kann in diesem großen Rahmen auch Dank der großzügigen Spenden regionaler Unternehmen realisiert werden: Dazu gehören die Harald Striewski Stiftung aus Fockbek, die die Teamkleidung und die Siegerpokale übernommen hat, der Windparkentwickler Dencker und Wulf aus Sehestedt, der zusätzliche Geldpreise für die Sieger zur Verfügung stellt, sowie die VR Bank Schleswig-Mittelholstein, die nachträglich noch einen Teil der Kosten für die Dachreparatur des Clubheimes des Wassersportclub am Wittensee übernommen hat, um den finanziellen Spielraum des Vereins für die Veranstalter zu vergrößern.
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