Amado Vrieswijk verstärkt ab sofort das Racing-Team von North Windsurfing. Der Mann aus Bonaire, geboren 1995, zählt zu den komplettesten Windsurfern der Gegenwart. 2021 sicherte er sich den Freestyle-Weltmeistertitel, zwei Jahre später folgte die Vizeweltmeisterschaft im Slalom. Nun schließt er sich Pierre Mortefon an, einem der erfolgreichsten Racer seiner Generation. Die Zusammenarbeit soll Vrieswijk den entscheidenden Schritt zu weiteren Weltmeistertiteln ermöglichen. Vrieswijk bringt nicht nur Racing-Expertise mit, sondern wird auch die Entwicklung der Freestyle-Segel vorantreiben. Der Wechsel erfolgte nach intensiven Verhandlungen während der Transferperiode. Vrieswijk ist nach Mortefon die zweite prominente Neuverpflichtung der Marke in dieser Saison.
„Ich bin sehr aufgeregt, North Sails ist ein erstklassiges Team mit großartiger Vision. Ich freue mich auf das, was kommt und die neue Saison", erklärt Vrieswijk. Seine Ambitionen auf Weltmeistertitel bleiben unverändert. Der Bonairianer habe bereits wichtige Meilensteine erreicht, wolle aber weiterhin um Weltmeistertitel kämpfen. Der Wechsel zu North stelle ihn in die bestmögliche Position, um sich in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln und an der Spitze konkurrenzfähig zu bleiben. North verfüge über eine starke Entwicklungskultur und eine klare langfristige Vision. Dies gebe ihm das Vertrauen, sich Saison für Saison zu verbessern. Es gebe keine Garantien im Racing, doch er glaube, dass dieser Wechsel ihm die beste Chance biete, um Siege und letztendlich einen Weltmeistertitel in den kommenden Jahren zu erkämpfen.
Die Teamkonstellation mit Pierre Mortefon eröffnet neue Perspektiven: „Du hast recht, Pierre ist definitiv einer der besten Racer da draußen. Ich hatte nie wirklich die Chance, mit ihm zu trainieren und zu testen, aber ich weiß, dass er ein enormes Wissen hat", sagt Vrieswijk. Er sei sich sicher, viel von Mortefon lernen zu können. Gemeinsam würden sie in der Zukunft erstklassige Segel entwickeln können. Die beiden Athleten bringen unterschiedliche Stärken ein. Während Mortefon als einer der erfolgreichsten Racer seiner Generation gilt, punktet Vrieswijk mit seiner Vielseitigkeit. Die Kombination aus Mortefons Erfahrung und Vrieswijks innovativem Ansatz soll North Windsurfing im Wettkampfbereich nach vorne bringen. Beide Athleten teilen den unbedingten Willen, an der Weltspitze mitzumischen.
Ich möchte bestmöglich auf die Saison vorbereitet sein und den Prozess genießen. (Amado Vrieswijk)
Neben dem Racing-Fokus bleibt Vrieswijk dem Freestyle verbunden. Er werde definitiv bei der Entwicklung der Freestyle-Segel helfen. Freestyle bleibe etwas, das er genieße. Falls es nicht mit seinem Racing-Programm kollidiere, würde er auch gerne einige Freestyle-Events bestreiten. Insgesamt bleibe Racing jedoch sein Hauptfokus. Die Doppelrolle als Racing- und Freestyle-Spezialist macht Vrieswijk zu einem wertvollen Entwicklungspartner für North Windsurfing. Seine Erfahrungen aus beiden Disziplinen fließen in die Produktentwicklung ein. Er kann Segel unter unterschiedlichsten Bedingungen testen und bewerten. Diese Vielseitigkeit unterscheidet ihn von reinen Racing-Spezialisten.
Für die kommende Saison definiert Vrieswijk klare Ziele. „Ich denke, das offensichtlichste Ziel ist es, die Slalom-, Foil- und Fin-Titel anzugreifen. Um das zu erreichen, möchte ich den Prozess genießen, Spaß haben und sicherstellen, dass ich vollständig auf die Saison vorbereitet bin", erklärt der 30-Jährige. Er sei zuversichtlich, dass die Ergebnisse kommen würden, wenn er sich darauf konzentriere. Dies gebe ihm eine starke Chance auf den Spitzenplatz. Er plant, in allen drei Disziplinen anzutreten. Die Kombination aus Slalom, Foil und Fin erfordert unterschiedliche Fähigkeiten und Materialabstimmungen. Vrieswijk setzt auf eine gründliche Vorbereitung und intensive Testphasen mit dem neuen Material von North Windsurfing. Die Saison 2026 wird zeigen, ob der Wechsel die erhoffte Wirkung entfaltet.