WindsurflegendeBjørn Dunkerbeck zu Gast im Podcast “Not too old”

SURF

 · 20.05.2025

Windsurflegende: Bjørn Dunkerbeck zu Gast im Podcast “Not too old”Foto: Moritz Mauch
Bjørn Dunkerbeck hat in einem Podcast über sein Leben berichtet
Bjørn Dunkerbeck gibt im Podcast “Not too old” Einblicke in sein Leben als Sportler, Unternehmer und Familienvater. Der 56-Jährige spricht über neue Ziele, Rückschläge und sein Engagement für die Umwelt.

„Ich will wieder die 100 km/h auf dem Brett knacken”, das ist nach wie vor das nächste große Ziel von Björn Dunkerbeck, wie er im Podcast “Not too old” erklärt. Autor Kai Bösel hat Dunki am Rande des “Wings for Life”-Events in Kiel getroffen und mit ihm für das Format “für Männer, die noch was vorhaben” im Saltwater Surfshop gequatscht.

Comebacks nach Rückschlägen

Seit Jahrzehnten lebt Bjørn Dunkerbeck auf Gran Canaria, wo er mehrere Surfschulen betreibt. Die Insel bietet ihm ideale Bedingungen, um das ganze Jahr über aktiv zu sein – sei es beim Windsurfen, Mountainbiken oder Stand-up-Paddling. Seine Philosophie lautet: Bewegung ist Lebensqualität. Der Körper müsse gefordert werden, der Kopf brauche Fokus. „Windsurfen ist wie mentales Training", erklärt Dunkerbeck. „Du bist im Hier und Jetzt und musst dich konzentrieren, sonst fliegst du vom Brett."

Windsurfen ist wie mentales Training. Du bist im Hier und Jetzt und musst dich konzentrieren, sonst fliegst du vom Brett.”

Im Podcast spricht der Windsurfprofi auch offen über Rückschläge in seiner Karriere. Zwei künstliche Hüften, Schulterprobleme und sogar Harpunen-Unfälle konnten ihn nicht davon abhalten, immer wieder auf das Brett zurückzukehren. Dunkerbeck zeigt sich als Athlet, der aus Verletzungen neue Kraft schöpfen kann – mit Disziplin, klaren Zielen und dem unbedingten Willen, nicht zum passiven Zuschauer zu werden. „Ich war nie einer, der zuschaut. Ich bin ein Macher", betont er seine Einstellung.

Engagement für Umwelt und Nachwuchs

Neben seiner sportlichen Karriere engagiert sich Bjørn Dunkerbeck auch für Umweltprojekte. Er pflanzt Korallen, sammelt Müll an Stränden und gibt sein Wissen als Coach weiter. Als Vater von vier Kindern und Veranstalter der Dunkerbeck Speed Challenge motiviert er jedes Jahr Hunderte Menschen, selbst aufs Brett zu steigen und ihre Grenzen auszutesten. Dabei betont er, dass auch Einsteiger im fortgeschrittenen Alter beim Windsurfen willkommen sind: „Das Material ist heute so leicht und stabil, da braucht niemand Angst zu haben."

Wie gefällt Ihnen dieser Artikel?

Mit 56 Jahren denkt Bjørn Dunkerbeck noch lange nicht ans Aufhören. Seine Sicht auf das Alter ist positiv und zukunftsgerichtet: „56 ist das neue 36. Und wenn du positiv bleibst, dich bewegst und gesund lebst – dann geht da noch richtig was!" Diese Einstellung spiegelt sich auch in seinen weiteren Plänen wider, wie dem Vorhaben, erneut die 100 km/h-Marke auf dem Surfbrett zu knacken.


Meistgelesen in der Rubrik Windsurfen