World Cup FuerteventuraFreestyler stehen in den Startlöchern

SURF

 · 25.07.2024

Bei Flut findet die Action direkt vor der Zuschauertribüne statt.
Foto: Carter / pwaworldtour.com
Bis zum 3. August wird Sotavento auf Fuerteventura ab heute wieder ins Rampenlicht des Windsurfens gerückt. Die ersten fünf Tage des Fuertevenura PWA World Cups 2024 gehören den Freestylern, während in der zweiten Hälfte des Events die besten Racer der Welt ins Geschehen eingreifen werden.

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Während der ersten fünf Tage steht Freestyle auf dem Programm. Die Windvorhersage sieht besonders für den heutigen Eröffnungstag besonders stark aus – heute Nachmittag also unbedingt im Livestream vorbeischauen. Für Freestyler ist Fuerte einer der anspruchsvollsten, aber auch einer der lohnendsten Orte. Besonders spektakulär wird es, wenn ein kleiner Swell auf den Strand von Sotavento läuft, da dies perfekte Sprungrampen bietet, um die neuesten Powermoves hoch in die Luft zu bringen.

Sarah Quita kann sich diese Woche ihren 15. Freestyle-Weltmeistertitel holen

Sarah-Quita Offringa beginnt die Woche mit dem Ziel, sich ihren 15. PWA Freestyle-Weltmeistertitel und den 23. insgesamt zu sichern. Ihr Rekord spricht für sich selbst, aber dieser phänomenale Rekord kann gleichzeitig auch eine schwere Last sein – alle gehen davon aus, dass sie hier wieder gewinnen wird. Mit Fahrerinnen wie Vizeweltmeisterin Maaike Huvermann, die es in den letzten Jahren bereits ein Mal schaffte einen Heat gegen Sarah-Quita zu gewinnen (auf Bonaire 2019), hat die Queen of Freestyle definitiv starke Konkurrenz und immer reichlich Motivation weiterhin die Spitze des Damen Freestyles zu bilden.
Aus deutscher Sicht wird die im letzten Jahr viertplatzierte Lisa Kloster, die sich bereits seit einigen Tagen auf Fuerteventura einfährt, alles geben, um dieses Jahr das Podium zu knacken.

Comeback des 9-fachen Freestyle-Weltmeisters Gollito Estredo

Ja, die Gerüchte stimmen: Gollito Estredo wird wieder an den Start gehen. Seit 2019 konzentrierte er sich hauptsächlich auf Wing-Freestyle, kehrt nun aber zum Windsurfen zurück. Wie gut er mit Brett und Segel im Training ist, wird sich diese Woche zeigen, doch mit neun Weltmeistertiteln in der Tasche, lässt das Ausnahmetalent sich unmöglich abschreiben.
Es werden mit Adrien Bosson, Steven van Broeckhoven, Kiri Thode, Amado Vrieswijk und Yentel Caers jedoch zahlreiche weitere routinierte Ex-Weltmeister in der Flotte auftreten und es Gollito nicht einfach machen. Ein weiteres spannendes Comeback wird der Europameister aus 2012, Davy Scheffers, hinlegen. Nach vier Jahren Pause ist auch er wieder auf Fuerte eingeschrieben.

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Lennart Neubauer in Topform, Caers verteidigt seinen Titel

Der aktuelle Vizeweltmeister Lennart Neubauer gewann im vergangenen Jahr das letzte Freestyle-Event auf Sylt, das gleichzeitig sein erster Sieg auf der World Tour war. Neubauer ist schon seit einiger Zeit auf dem Radar, und besonders nach seinem intensiven Training in Pozo in den letzten Wochen, sieht es so aus, als ob er ein solider Anwärter auf den Weltmeistertitel ist.
Yentel Caers wird alles geben, um einen guten Start in seine diesjährige Titelverteidigung hinzulegen.
Der nun zweifache Freestyle-Weltmeister aus Belgien erzielte 2023 beim Fuerte World Cup mit 51,1 Punkten die höchste Punktzahl in diesem Wettbewerb und wird sich erneut von seiner besten Seite zeigen müssen, um sich gegen die starke Konkurrenz durchzusetzen.
Wen man außerdem keinesfalls außer Acht lassen darf, ist der Italiener Jacopo Testa, der seit Jahren vorne im Freestyle mitmischt und nach seinem Sponsorenwechsel Anfang des Jahres besonders motiviert sein dürfte die Podiumsplätze aufzumischen.

Zwei deutsche Damen und drei Herren gehen an den Start

Mit Elena Dominick und Sebastian Gux gehen zwei deutsche Newcomer beim World Cup auf Fuerte an den Start, während die routinierteren Brüder Nebelung und Lisa Kloster dieses Jahr klare Ziele vor Augen haben. Besonders Niclas Nebelung stand beim letztjährigen Event auf Fuerte sehr knapp vor dem Durchbruch an die Spitze, und wird dieses Jahr erneut alles geben, um im World Cup dort hinzukommen, wo er vom Stand seines sehr hohen Freestyle-Levels hingehört: weit nach vorne in der Rangliste.

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