“Wildcard ist Ricardos Liebling”, könnte man in Anlehnung an einen uralten Werbeslogan sagen. Dank einer solchen Wildcard kann nämlich Ricardo Campello beim World Cup in Pozo, der am Samstag startet, direkt in der Hauptrunde dabei sein. Der Weg durch eine mögliche Qualifikation bleibt ihm somit erspart. Weil er in der vergangenen Saison im Jahres-Ranking sehr weit hinten war, ist er in diesem Jahr nicht wie gewohnt gesetzt.
Seit ein paar Wochen schon ist Ricardo in Pozo vor Ort und scheint fleißig zu trainieren. “Die Rückkehr zu Pozo-Hardcore ist eine Herausforderung; eine Stunde surfen hier fühlt sich an wie fünf Stunden surfen irgendwo anders!”, schrieb er bei Instagram. Zuvor habe er fast ein Jahr kein Windsurf-Zeug angerührt. Dennoch will er Vollgas geben: “Ich habe so viel gearbeitet wie möglich, um mich auf den World Cup vorzubereiten, und ich komme langsam ins Ziel!”
Wie schon im vergangenen Jahr hat Ricardo alle Hebel in Bewegung gesetzt, um in Pozo dabei zu sein - damals hatte ihn Star-DJ Martin Garrix unterstützt. In diesem Jahr ist zumindest auf den ersten Blick kein großer Sponsor erkennbar, Ricardo fährt zum größten Teil seine eigenen Segel, von denen er einen ganzen Kofferaum voll hat
Auch einige seiner Boards tragen das Campello-Logo - ob dies neue Shapes oder umlackierte ältere Boards sind, hat er aber noch nicht verraten.
Der Gran Canaria Windsurf World Cup könnte am Samstag mit einem Big Bang starten: Die Vorhersage für die ersten beiden Tage sieht grandios aus und verspricht Hardcore-Pozo-Bedingungen!
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