SURF
· 30.04.2026
Die Professional Windsurfers Association und die International Windsurfing Association haben eine neue Phase ihrer Zusammenarbeit eingeleitet. Das teilte die PWA in einer Meldung mit. Die IWA wird demnach künftig administrative Unterstützung für die PWA leisten, um die betriebliche Effizienz zu steigern und einen optimierten Ansatz bei der Eventkoordination und Verwaltung zu ermöglichen. Diese Entwicklung baut auf der bestehenden Beziehung zwischen beiden Organisationen auf und spiegelt das gemeinsame Engagement wider, Athleten, Veranstalter und Stakeholder auf allen Ebenen des Sports zu unterstützen. Die PWA behält ihre Rolle als assoziiertes Mitglied der IWA bei.
In der IWA sind verschiedene Regatta- und Windsurf-Klassen organisiert, die 2001 gegründete Organisation hat das Ziel, Windsurfen zu promoten und Strukturen für alle Athleten zu schaffen. Beide Organisationen erkennen den Wert einer engeren Koordination und offenen Zusammenarbeit bei der Gestaltung der Zukunft des Windsurfings an. Durch die Bündelung ihrer Erfahrung und Ressourcen wollen PWA und IWA eine vernetztere und nachhaltigere Struktur für den Sport schaffen, die sowohl dem professionellen Wettkampf als auch den Entwicklungswegen für Athleten zugutekommt, heißt es weiter.
Die neue Kooperationsphase definiert laut der Nachricht klare Zuständigkeiten zwischen beiden Verbänden. Während die PWA weiterhin als offizielle Welttour für professionelles Windsurfing fungiert und internationale Wettkämpfe in verschiedenen Disziplinen organisiert, übernimmt die IWA unterstützende Verwaltungsaufgaben. Die PWA bietet eine Plattform für Elite-Athleten und fördert das Windsurfing vor einem globalen Publikum. Die IWA konzentriere sich auf die weltweite Entwicklung und Koordination des Sports, arbeitet mit Klassenvereinigungen, Eventveranstaltern und World Sailing zusammen. Sie spielt eine zentrale Rolle im Klassenmanagement, bei Wettkampfstrukturen und bei der Verbindung von Entwicklungswegen vom Breitensport bis hin zum internationalen Wettkampf, heißt es. Die Organisationen sehen in der verstärkten Zusammenarbeit die Chance, Synergien zu nutzen und gemeinsame Standards zu etablieren.
Beide Verbände blicken demnach positiv auf die Fortsetzung dieser Kooperation und erkunden weitere Möglichkeiten zur Stärkung der Zusammenarbeit in der Windsurf-Szene. Die engere Abstimmung soll allen Beteiligten im Sport zugutekommen, von Profiathleten über Nachwuchstalente bis hin zu Veranstaltern und Funktionären. Die PWA und IWA wollen durch ihre gebündelte Expertise eine solidere Grundlage für die Weiterentwicklung des Windsurfings schaffen. Die administrative Unterstützung durch die IWA ermögliche der PWA, sich stärker auf die Organisation und Durchführung von Wettkämpfen zu konzentrieren, so die Hoffnung. Gleichzeitig profitiert die IWA von der direkten Verbindung zur professionellen Wettkampfebene, um Entwicklungsprogramme und Strukturen besser auf die Anforderungen des Spitzensports abzustimmen.
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