Die Österreichische Meisterschaft im Windsurfen bekommt eine grundlegende Neuausrichtung. Ab 2026 wird die ÖM Slalom sowohl in der Fin- als auch in der Foil-Disziplin nicht mehr als einzelnes Event, sondern als Tour mit vier Stationen ausgetragen, wie aus einer Info von Windsurfing Austria (WSA) hervorgeht. Diese Formatänderung soll demnach die Meisterschaft fairer und attraktiver gestalten, nachdem besonders die Fin-Regatten am Neusiedlersee in den vergangenen Jahren mit stark rückläufigen Teilnehmerzahlen zu kämpfen hatten. Die Umstellung auf das Tour-Format macht die Meisterschaft zudem weniger abhängig von den Windbedingungen an einem bestimmten Datum - ein Problem, das in der Vergangenheit häufig auftrat, wenn bei viertägigen Events nur an einem Tag ausreichend Wind herrschte.
Die Ermittlung der österreichischen Meister erfolgt künftig durch die Zusammenfassung der Ergebnisse aller vier Tourstopps. Für die beiden Disziplinen wurden unterschiedliche Tourpläne zusammengestellt. Die ÖM Fin Slalom setzt sich aus dem WSA Slalom Cup 1 in Torbole, dem Seeopening in Neusiedl, dem WSA Slalom Cup 2 wiederum in Torbole sowie dem WSA Slalom Cup in Weiden zusammen. Die Foil-Slalom-Tour hingegen besteht aus dem WSA Slalom Cup 1 in Torbole, dem Windsurf Wochenende am Wallersee, dem WSA Slalom Cup 2 in Torbole und der Christoph Prem Trophy am Achensee. Diese Aufteilung berücksichtigt die unterschiedlichen Anforderungen der beiden Disziplinen an die Veranstaltungsorte und deren spezifische Bedingungen. Dabei findet die letzte Regatta inklusive Siegerehrung für beide Disziplinen in Österreich statt. Die genauen Termine gibt es unter windsurfingaustria.at/events/