Nach Abschluss der Hauptwettbewerbe am Vortag konzentrierte sich der siebte Wettkampftag in Pozo Izquierdo auf die noch ausstehenden Kategorien. Die U18- und U21-Kategorien der Frauen sowie die Masters und Grand Masters absolvierten ihre Wettbewerbe bei stetig besser werdenden Bedingungen. Die Organisatoren nutzten die Gelegenheit, allen Teilnehmern eine faire Chance zu geben, ihre Ergebnisse zu erzielen. Pozo Izquierdo zeigte sich von seiner besten Seite und bot den verbliebenen Startern gute Voraussetzungen für spektakuläre Manöver und enge Duelle. Die Veranstaltung, die zunächst mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen hatte, fand damit einen würdigen Abschluss.
Sol Degrieck aus dem Team Severne startete ohne Druck in die U21-Wettbewerbe der Frauen. Die erst 16-jährige Belgierin hatte am Vortag bereits den vierten Platz im Pro-Fleet der Frauen erreicht und konnte auf mehrere Saisons Erfahrung bei der PWA World Tour zurückgreifen. In drei ausgetragenen Heats baute Degrieck einen deutlichen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz auf. Ihre stärkste Leistung zeigte sie im entscheidenden dritten Heat, in dem sie zehn Punkte in der Wave-Riding-Kategorie erzielte. Was zunächst nach einem Zweikampf mit der Spanierin Lizzlotte Schilling von F2 aussah, entwickelte sich anders als erwartet. Emma Miron, ebenfalls für F2 am Start, schob sich auf den zweiten Podiumsplatz vor. Ihre Teamkollegin Helena komplettierte das Podium auf Rang drei.
In der U18-Kategorie der Frauen erfüllte Natsuki Wakasa vom Team Goya Windsurfing die Erwartungen. Die japanische Athletin setzte sich gegen die spanische Konkurrentin Aline Diefenbach durch und sicherte sich den Sieg. Frida Miron aus dem F2 Team erreichte den dritten Platz. Die Bedingungen in Pozo Izquierdo ermöglichten allen Starterinnen, ihr Können unter Beweis zu stellen. Die jungen Athletinnen zeigten technisch anspruchsvolle Sprünge und lieferten sich enge Duelle auf dem Wasser. Die U18-Kategorie bestätigte erneut, dass Windsurfen ein Sport ist, in dem bereits junge Talente auf höchstem Niveau konkurrieren können.
Bei den Masters mit 15 Startern entwickelte sich ein spannendes Finale zwischen dem Kieler Lars Gobisch und Ben Proffitt von Simmer. Gobisch verteidigte erfolgreich seinen Titel aus dem Vorjahr, obwohl Proffitt in der Jump-Kategorie die höhere Punktzahl erzielte. Die entscheidende Überlegenheit zeigte der Deutsche im Wave-Riding, wo er deutlich mehr Punkte sammelte als sein Konkurrent. Michael Friedl, ebenfalls für Duotone am Start, und John Skye von PATRIK kämpften um die Plätze drei und vier. Am Ende setzte sich Friedl durch und komplettierte das Podium. Skye musste sich mit Rang vier zufriedengeben.
In der Grand Masters-Kategorie mit vier Teilnehmern sicherte sich Michael Friedl aus Spanien den Titel. Neben Friedl gehörten auch renommierte Namen wie John Skye, Ben Proffitt und Michael Viscovich zum Starterfeld. Die Grand Masters zeigten trotz ihres Alters technisch anspruchsvolle Manöver und bewiesen ihre ungebrochene Leidenschaft für den Sport.
U21 Frauen:
U18 Frauen:
Masters Männer:
Grand Masters Männer:
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