Die World Windsurf Tour hebt den Fiji Surf Pro auf 4-Star-Status und positioniert damit Cloudbreak als drittes von zehn Events der Saison 2026. Das Upgrade wurde zwei Monate vor dem Eventfenster angekündigt und erfüllt damit die Mindestvorgabe für internationale Teilnehmer. Cloudbreak gilt in der Szene als einer der besten Lefthander der Welt und lockt hoffentlich den einen oder anderen zahlungskräftigen Top-Fahrer an.
Die Tour kehrt zum dritten Mal in ihrer Geschichte an diesen Spot zurück. Das Eventfenster vom 6. bis 14. Juni 2026 nutzt eine dreitägige Exklusivlizenz für Cloudbreak. Die Competition soll jeweils von 12 Uhr bis 18 Uhr laufen, wenn Fidschis Passatwinde typischerweise ihren Peak erreichen und die Wellen am besten sind. Als einziges 4-Star-Event in der Oceania-Region bietet Fiji strategisch frühe Weltranglistenpunkte, bevor die europäischen Großevents im Juli und August starten. Zuletzt gab es 2023 einen großen Event in Cloudbreak:
Tourism Fiji übernimmt die Presenting Rights als Hauptpartner. Fiji Surf Co agiert als Major Event Partner, Ian Muller wurde zum WWT Fiji Event Director ernannt. Die Partnerschaft mit Tabanivono und den Dörfern Momi und Nabila sichert den respektvollen Umgang mit Community und Umwelt. Diese lokalen Partner stellen den Zugang zum Reef Tower und sorgen für den Transport zum Break. Die World Wave Tour nutzt den WSL Judging Tower für Wertung, Medienoperationen und Broadcasting. Ein internationales Judging Panel und Media Team produziert die globale Übertragung über die WWT Broadcast Platform. Das Bayview Cove Resort dient als Unterkunft für die Athleten.
Alle Teilnehmer stehen über das gesamte neuntägige Event-Fenster auf Abruf. Bei passendem Forecast aktiviert die WWT ihre dreitägige Exklusivlizenz mit Sessions von 12 bis 18 Uhr. Der erste Tag ist als Trainings-Tag mit exklusivem Cloudbreak-Access mit einer Expression Session vorgesehen. Media Crews mit Drohnen, Fotografie und Presse sowie Jetski Safety und Break Clearance Teams sind im Einsatz. Tag 2 läuft als Qualifying Day, alle Rider gehen in ausgiebigen Expression Sessions an den Start. Diese Session bestimmt, welche Surfer neben den gesetzten Fahrern sich für den entscheidenden Tag qualifizieren. Masters, Junior U18 und Pro Junior U21 Results werden ebenfalls an diesem Tag gewertet.
Tag 3 bringt dann das große Finale mit dem Elite-Feld. Insgesamt 16 Herren sind dabei, 12 gesetzte Starter und die vier Besten aus den Challenger Heats am Tag zuvor. Bei den Frauen starten sechs gesetzte Fahrerinnen plus zwei qualifizierte Nachrücker. Plan A sieht bei guten Bedingungen 26-minütige Heats mit vier Minuten Transition für 30-Minuten-Zyklen vor, als Single Elimination in den frühen Runden, mit B-Finals für Herren und Damen vor den großen Finals. Der Head Judge kann Heatformate an die Bedingungen anpassen.
Die Anmeldungen öffnen in den kommenden Tagen, Einladungen gehen an professionelle Rider weltweit. Das Feld ist unlimitiert, alle Rider sind willkommen. Es gelten die üblichen Einschreibegebühren, die Fahrerinnen und Fahrer müssen sich Flüge, Transfers, Unterkunft, Verpflegung und den Zugang zum Riff selbst organisieren. Kein günstiger Spaß, so dass sich viele Worldcupper die Reise nach Fidschi gut überlegen werden.
Dennoch ein gutes Signal und die Möglichkeit, Windsurfen in seiner spektakulärsten Form zu zeigen. „Cloudbreak ist eine der legendärsten Wellen der Welt, und Fidschi nimmt seit langem einen besonderen Platz in der Geschichte des professionellen Waveridings ein. Die Aufwertung des Fiji Surf Pro zu einem 4-Sterne-Challenger-Weltcup ist ein wichtiger Schritt beim Aufbau der weltweit größten Dream Tour“, sagt WWT Tourdirektor Simeon Glasson. Die Unterstützung durch Fiji Surf Co, Tourism Fiji, die Tabanivono Village Partners und die lokale Community mache die Rückkehr nach Cloudbreak möglich.
Das garantierte Preisgeld liegt bei 10.000 US-Dollar, das 60/40-Revenue-Share-Modell verteilt laut WWT zusätzlich 60 Prozent der Netto-Werbeeinnahmen direkt an die Fahrerinnen und Fahrer, 40 Prozent fließen in Medienproduktion und Tourentwicklung. „Beim ersten großen Event des Jahres in Margaret River im vergangenen Monat waren alle Werbeplätze ausverkauft, und wir gehen davon aus, dass die Übertragung des Fiji Surf Pro bei Werbekunden noch größerem Anklang finden wird”, erklärt Mediendirektor Russ Faurot.
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