SURF
· 03.04.2026
Der dritte Tag beim Quatro Maui Pro am legendären Ho'okipa Beach Park brachte kopfhohe Wellen bei leichten Windbedingungen. Trotz der moderaten Windverhältnisse zeigten die Teilnehmer in allen Junior-, Pro Junior- und Masters-Divisionen ein hohes Niveau. Das erste 5-Sterne-Event der Saison bot einen Überblick über die aktuelle Entwicklung im Wave-Windsurfen – von etablierten Legenden bis zu aufstrebenden Nachwuchstalenten. Besonders die Pro Junior Boys Division stand im Fokus, wo sich Leon Maethner aus Deutschland gegen starke internationale Konkurrenz durchsetzte. Der Wettkampftag demonstrierte die globale Reichweite des Sports mit Athleten aus Europa, Asien, Australien und den USA. Die Bedingungen stellten die Fahrer vor technische Herausforderungen, da präzises Wellenreiten bei nachlassendem Wind gefragt war.
Leon Maethner sicherte sich den Sieg in der Pro Junior Boys Division mit einer kraftvollen Performance. Der 18-Jährige Kieler setzte sich gegen Ryu Noguchi aus Japan und seinen Landsmann Anton Richter durch. Die Platzierung zweier deutscher Fahrer auf dem Podium unterstreicht die Stärke des deutschen Nachwuchses im internationalen Wave-Windsurfen. Maethner zeigte in den schwierigen Bedingungen technisches Können und nutzte die verfügbaren Wellen effizient, während Richter als drittplatzierter Deutscher das starke Abschneiden komplettierte. Die Pro Junior Boys Division gilt als wichtiger Gradmesser für die kommende Generation von Waveridern.
Sol Degrieck aus Belgien dominierte sowohl die Pro Junior Girls als auch die Junior Girls Division. Die Belgierin gewann beide Wettbewerbe mit deutlichem Vorsprung und festigte ihre Position als eines der vielversprechendsten Talente im Frauenwindsurfen. In der Pro Junior Girls Division musste sich Sarah Kenyon aus Australien, amtierende Junior und Pro Junior Weltmeisterin, mit dem zweiten Platz begnügen. Natsuki Wakasa aus Japan komplettierte das Podium auf Rang drei und zeigte konstant starke Leistungen in beiden Divisionen. Bei den Junior Girls sicherte sich Wakasa den zweiten Platz hinter Degrieck, während ihre Landsfrau Fumi Akita den dritten Rang belegte. Die japanische Doppelplatzierung bei den Junior Girls unterstreicht die wachsende Bedeutung Japans im internationalen Nachwuchswindsurfen.
Koa Fabbio sorgte für den emotionalen Höhepunkt des Tages mit seinem Sieg in der Junior Boys Division auf heimischem Terrain. Der Maui-Lokalmatador besiegte den amtierenden Junior-Weltmeister Javier Escribano Toribio aus Spanien und nutzte seine Ortskenntnisse sowie furchtloses Fahren für den Erfolg. Fabbios Sieg elektrisierte die Zuschauer am Strand und markiert ihn als Namen für die Zukunft. Escribano Toribio musste sich trotz seines Weltmeistertitels mit Platz zwei begnügen. Jason Papanikolaou aus Griechenland rundete das Podium auf dem dritten Rang ab. Der Wettkampf demonstrierte die internationale Tiefe im Nachwuchsbereich mit Startern aus drei Kontinenten auf dem Podium.
Keith Teboul gewann die Masters Division mit einem deutlichen Vorsprung von 2,5 Punkten auf seine Konkurrenten. Der auf Maui ansässige Teboul, treibende Kraft hinter KT Surfing, zeigte kraftvolles und flüssiges Wellenreiten, das den Standard für das Feld setzte. Seine Performance unterstrich die anhaltende Klasse etablierter Windsurfer. Paul Karaolides aus Zypern, eine Hälfte der Fish Bowl Diaries, sicherte sich den zweiten Platz. Stephane Queniart aus Frankreich komplettierte das Podium auf Rang drei. Beide lieferten stilvolle Leistungen unter den herausfordernden Bedingungen. Die Masters Division bewies, dass Erfahrung und technisches Können auch bei nachlassendem Wind den Unterschied machen können.
Masters:
Pro Junior Girls:
Junior Girls:
Pro Junior Boys:
Junior Boys: