WWT Worldcup FidschiRückkehr in die Traum-Wellen von Cloudbreak - Event-Preview

SURF

 · 03.06.2026

Leon Jamaer auf der Traum-Welle von Cloudbreak. 2023 war er auf Fidschi dabei
Foto: Fish Bowl Diaries
Am Samstag startet der lang ersehnte WWT-Worldcup auf Fidschi. Wer dabei ist, wie gefahren wird und was den Event so besonders macht.

Nach drei Jahren Pause kehrt die Profi-Tour nach Cloudbreak zurück. Dieser Spot, von dem alle Wave-Windsurfer träumen, mitten im Meer über einem perfekten Riff, mit masthohen Wellen und imposanten Barrels. Die Anreise ist teuer und beschwerlich, allein die Bootsfahrt zum Spot dauert etwa eine Stunde. Die Bilder des letzten Windsurf-Events gingen um die Welt, 2023 gewann völlig überraschend Baptiste Cloarec mit gigantischen Aerials und radikalen Ritten.

Auch wenn der diesjährige WWT-Event “nur” vier Sterne hat und damit in der Bedeutung für die Wave-WM nicht ganz auf der Höhe von Hookipa, Pozo oder Sylt rangiert, richten sich die Augen aller Windsurf-Fans Richtung Fidschi. Denn wenn die Bedingungen passen, könnte sich dort die spektakulärste Action des Jahres abspielen.

Drei Tage Contest in Cloudbreak

Der WWT Fiji Surf Pro läuft vom 6. bis zum 14. Juni, während dieser Zeit wird es ein dreitägiges Event-Fenster geben, um bei den besten Bedingungen zu starten. Gemeldet sind derzeit unter anderem Bernd Roediger, Morgan Noireaux, Antoine Martin, Robby Swift, Baptiste Cloarec und Camille Juban - Julian Salmonn steht noch auf der Warteliste. Bei den Damen sind unter anderem Jane Seman, Maria Andres und Sarah Kenyon dabei. Die Punkte fließen zu 50-60 % in die WM-Wertung ein. Gejudged wird vom Turm aus, der auch bei den WSL-Contests genutzt wird, dort ist auch die Media-Crew positioniert - und anderem ist Paul van Bellen als Drohnen-Pilot dabei.

Am ersten Tag erhält jede Surferin und jeder Surfer eine eigene einstündige Session, begleitet von Mediencrews, Jetski-Sicherheit und Teams zur Sicherung des Spots; die Anzahl der Teilnehmenden ist nicht begrenzt. Am zweiten Tag bekommt erneut jede Person einen einstündige Heat unter denselben Bedingungen, sodass alle insgesamt zwei Sessions surfen. Die Ergebnisse dieses zweiten Tages entscheiden darüber, wer am Finaltag dabei ist, außerdem werden hier die Wertungen für die Klassen Masters, Junior U18 und Pro Junior U21 ermittelt. Am dritten Tag, dem Finals Day, fährt dann die Weltspitze um den Sieg und 10.000 Dollar Preisgeld. Bei den Männern treten 16 Surfer an (12 gesetzte Starter nach laufender Weltrangliste plus 4 beste Challenger), bei den Frauen 8 Surferinnen (6 gesetzte plus 2 Challenger). Geplant sind Zyklen von 26 Minuten plus 4 Minuten Pause. Das Format ist ein K.o.-System mit jeweils einem B-Finale für Männer und Frauen, wobei der Head Judge die Heats flexibel an die Bedingungen anpassen kann.

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