Erlkönig gegriffenDuotone silver Mega Slim 140-200 und 160-220

Stephan Gölnitz

 · 19.10.2023

Freeride- und Wavegabel mit breitem Endstück
Foto: Stephan Gölnitz

Ein neuer Alu-Gabelbaum - Duotone Silver Mega Slim - soll die Lücke zwischen herkömmlichen Alugabeln und den teuren Carbonmodellen schließen. Duotone hat dafür an einigen Stellen in die Trickkiste gegriffen, um eine Gabel auf den Markt zu bringen, die besonders dünn ist, aber dennoch steif und zu einem Preis deutlich unter den Carbongabeln.
Die Gabel liegen bereit zum Test - wir sind gespannt auf einige der neuesten Features und das Griffgefühl dieser besonders dünnen Alugabel, sobald es damit aufs Wasser geht. Zum Vergleich: Beim letzten großen Vergleichstest 2022 messen die meisten Gabeln zwischen 30 und 32 mm Holmdurchmesser inklusive Grip. Die Duotone Silver Mega Slim kommt auf schlanke 28,5 mm. Das neue Material soll die Gabel steifer machen (fühlt sich im ersten “Bogenschießtest” schonmal sehr steif an) und mit nur 2,53 Kilo wäre sie die zweitleichteste Gabel im Test gewesen.

Gabeln aus Aluminium erfordern für genügend Steifigkeit und Stabilität üblicherweise einen größeren Holmdurchmesser als Carbongabeln. Um dieses Dilemma zu umgehen wurde bei der Duotone Silver Mega Slim an mehreren Stellen entwickelt.

  • Material: Hochwertiges 7075 Aluminium
  • Holm und Endstück sind ovalisiert und bieten so gegenüber der Hauptzugrichtung einen quasi virtuell größeren Durchmesser
  • Das Gewicht deutet auf eine etwas höhere Wandstärke (Spekulation der Redaktion)

Als Besonderheit wird das neue Trimmsystem angekündigt. Im Trimmtampen sind schwarze Stopper-Ringe eingearbeitet, im Beschlag läuft der Tampen über ein kleines Federelement. Der Praxistest wird zeigen, wie das genau funktioniert.

Auf die Duotone Silver Mega Slim gibt es zwei Jahre uneingeschränkte Garantie inklusive Verbiegen. Die Gabel wird bei einigen Händlern online bereits gelistet (zwar als noch nicht lieferbar) zu Preisen von 499/529 Euro (140-200/180-220)

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Stephan Gölnitz

Stephan Gölnitz

Stellvertretender Chefredakteur surf

Stephan Gölnitz stammt aus Bochum und kam 1996 als Testredakteur zum surf-Magazin nach München. Der Diplom-Ingenieur für Werkstofftechnik begleitet seit seinem Volontariat nahezu alle Materialtests – auf dem Wasser und seit über zehn Jahren auch als Fotograf – mit Stationen u. a. am Gardasee, in Langebaan, Ägypten und Tobago. Privat surft er am liebsten mit dem Foil am Walchensee, gelegentlich in der Welle, und widmet sich außerdem dem SUP auf Fluss- und Mehrtagestouren.

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