Mit knapp 560 Gramm Gewicht in der Länge 0-32 Zentimeter liegt die Goya Pro diesbezüglich im guten Mittelfeld, kann aber mit einigen bemerkenswerten Features punkten: Die Löcher für den Verstellring sind jeweils 90 Grad gedreht gebohrt, was der Bruchhaltbarkeit zugutekommen dürfte. Der Verstellring selbst ist sehr leichtgängig und kann auch komplett entfernt werden, z.B. wenn man die Verlängerung als Nullbase fahren will. Um ihn nach dem Abriggen nicht zu verlieren, sollte man ihn mit dem Vorliekspanner sichern. Die Rollenblöcke sind gut zugänglich und die Trimmkräfte sind aufgrund der großen Rollen erfreulich niedrig.
Ebenfalls positiv ist, dass in der Aufnahme für den Mastfußpin eine Metallhülse eingearbeitet wurde, was verhindert, dass die Aufnahme ausschlagen kann und der Mastfuß mit der Zeit Spiel bekommt – bei Verlängerungen ohne Metallhülse ist das bei regelmäßiger Benutzung leider keine Seltenheit. Einziges Mini-Manko ist der doch überdurchschnittlich kratzanfällige Print. surf-Fazit: Mit der Extension Pro hat Goya eine ebenso solide wie funktionale Verlängerung im Programm. Wem die 180 Euro für das Carbonmodell zu viel sind, der bekommt die Extension auch aus Alu RDM für 99 Euro oder als Alu SDM für Masten mit Standard-Durchmesser für 115 Euro mit ansonsten identischen Features.
Infos unter www.goyawindsurfing.com

Redakteur surf
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