Die Verstellung gelingt nach etwas Eingewöhnung blitzschnell und so lassen sich die Tampen fortwährend auf Windstärke und Kurse einstellen. Kurz eingestellt auf der Kreuz und bei überpowertem Raumwindfoilen – vielleicht bereits mit dem hinteren Fuß vor der Schlaufe – gibt die volle 40er-Länge dann wesentlich mehr Sicherheit als 30er-Trapeztampen. Das Rigg lässt sich freier dirigieren, der Körperschwerpunkt viel besser nach vorne verlagern, wenn das Foil droht zu steigen.
Auch in langer Einstellung baumeln die Tampen nicht übermäßig und die Klettbefestigungen halten auf Holmen ab 30 Millimeter (inkl. Belag). Man muss sich langsam an solche Längen gewöhnen und vielleicht in manchen Situationen eine etwas andere Fahrhaltung üben, doch dann macht es sich durch ein kontrollierteres Fahrgefühl bezahlt.

Stellvertretender Chefredakteur surf
Stephan Gölnitz stammt aus Bochum und kam 1996 als Testredakteur zum surf-Magazin nach München. Der Diplom-Ingenieur für Werkstofftechnik begleitet seit seinem Volontariat nahezu alle Materialtests – auf dem Wasser und seit über zehn Jahren auch als Fotograf – mit Stationen u. a. am Gardasee, in Langebaan, Ägypten und Tobago. Privat surft er am liebsten mit dem Foil am Walchensee, gelegentlich in der Welle, und widmet sich außerdem dem SUP auf Fluss- und Mehrtagestouren.