TestBio-Neopren von Soöruz

Manuel Vogel

 · 07.08.2019

Test: Bio-Neopren von SoöruzFoto: Manuel Vogel
Test: Bio-Neopren von Soöruz
In Frankreich ist Soöruz eine der angesagtesten Neoprenmarken, in Deutschland gibt es mit Choppy Water jetzt einen Importeur. Wir haben das neue Öko-Modell B.I.G. ausprobiert.

Die Soöruz-Produktrange beinhaltet unter anderem das Modell B.I.G. – das steht für „Black is Green“. Dahinter verbirgt sich ein Öko-Neo, der statt auf erdölbasiertes Neopren und lösemittelhaltige Kleber auf einen Naturkautschuk und Kleber auf Wasserbasis setzt. Die Kaschierung auf der Außenseite stammt zudem aus recyceltem Polyester. Wir haben das Modell ausprobiert.

Die Halskrause lässt sich dank integriertem Band gut stramm ziehen, wodurch nur wenig Wasser eintritt.Die Halskrause lässt sich dank integriertem Band gut stramm ziehen, wodurch nur wenig Wasser eintritt.

Auf dem Wasser: Den B.I.G. gibt’s in zwei Dicken (4/3 und 3/2 Millimeter), der Einstieg erfolgt über den weiten und dehnbaren Kragen, ohne Reißverschluss. Auch als Nicht-Schlangenmensch kommt man überraschend gut rein. Die dehnbare Halsmanschette lässt sich hinterher gut strammziehen, so dass auch bei gröberen Waschgängen nur wenig Wasser eintritt. Der Neo bietet im Einsatz ein Maximum an Bewegungsfreiheit und sitzt wie eine zweite Haut. Auch dank der exzellent abgedichteten Nähte und des warmen Kuschelplüschs auf der Innenseite ist der B.I.G. für einen 4/3er sehr warm – wer einen reinen Sommerneo sucht, könnte eventuell besser zum 3/2er greifen. Auch die übrigen Features lassen keine Wünsche offen, nur Drainholes an den Beinabschlüssen wären noch ein sinnvolles Feature gewesen, um eingetretenes Wasser besser abfließen zu lassen. Den B.I.G. gibt’s in den Größen XS/S/M/MT/L und XL für 369 Euro.

Manuel Vogel

Manuel Vogel

Redakteur surf

Manuel Vogel (Jg. 1981) lebt in Kiel und stand bereits mit sechs Jahren auf dem Windsurfboard in der Surfschule seines Vaters. Nach über 15 Jahren als Windsurflehrer und seit 2003 im surf-Testteam arbeitet er seit 2013 als Redakteur für Test und Fahrtechnik. Seit 2021 ist er zudem begeisterter Wingfoiler – vor allem an der Ostsee und in den Wellen Dänemarks.

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