Das GA Beat (Preis: 249 Euro) stand uns im Test in Größe XL zur Verfügung und passte erstaunlicherweise - in der nahezu kleinsten Einstellung - dennoch auch den Testern, die üblicherweise wahlweise ein groß ausfallendes M- oder eher klein ausfallendes L-Trapez tragen. Die Schale des Trapezes ist mittelsteif und innen mit einem großen gummiartigen Pad dreidimensional gewölbt, so dass es sich sehr gut an den Körper anschmiegt. Es wird mit einem breiten, sehr elastischen Klettgurt am Körper befestigt. Der Haken ist auf einer etwa handbreiten Hakenplatte montiert, an einer Seite fix befestigt und auf der anderen Seite mit einem Schnellverschluss versehen versehen. Dieser hält im geschlossenen Zustand sehr sicher. Beim Öffnen oder Schließen muss es etwas strammer gezogen werden, als es anschließend am Körper sitzt, so dass es sinnvoll ist, eine Gurtseite vorab geringfügig zu lockern - der Schnellverschluss erscheint diesbezüglich nicht ganz ausgereift. Den Umweg nimmt man über die gut zugängliche Kunststoffschnalle allerdings relativ einfach und schnell.
Besonders gut gefallen hat an dem Trapez der passgenaue Sitz am Rücken und die weiche Polsterung am Rand, die auch den Rippenbogen spürbar schont - spürbare Druckstellen am oberen Trapezrand waren nicht feststellbar. Das Trapez ist hier kaum zu spüren und schmiegt sich sehr weich auch in diesem Bereich an. Die Bewegungsfreiheit ist top, das Trapez eignet sich daher von Freestyle über Wave bis zu Freeride und Freerace, wenn man eher anschmiegsame Trapeze mit dennoch guter Druckverteilung gegenüber den steifen Hartschalen bevorzugt.
Das GA Beat Hüfttrapez hat im Test als besonders weich und bequem gepolstert überzeugen können. Lediglich der Schnellverschluss ist mit einer kleinen Hürde versehen, die es sich aber lohnt zu überbrücken, denn das Trapez ist schön geformt, sitzt besonders weich am Körper und bietet dennoch eine gute Stützfunktion. Es fällt tendenziell etwas kleiner aus als üblich.
Tragekomfort, Polsterung
Fällt etwas kleiner aus
Schnellverschluss

Stellvertretender Chefredakteur surf