Stephan Gölnitz
· 14.02.2026
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Unter Wellenreitern sind transportable Gurtträger sehr beliebt, oft mit einem Gurtsystem mit vier Gurten für zwei schmale Surfboards nebeneinander. Diese Surflogic Soft Racks haben lediglich eine, dafür vergleichsweise breite Polsterung, die für SUP-Hardboards oder Windsurfmaterial besser passt. Der Träger wird mit zwei solide wirkenden 30-mm-Gurten, einmal durchs Auto gefädelt, sicher auf dem Dach befestigt. Dabei wird das Dach nur ganz gering belastet. Die Spanngurte zum Befestigen des oder der Boards sind separat ebenfalls fest angenäht und wirken solide, die Schnallen sind mit Gummi gepolstert, was Boards und Autolack schonen soll. Beim Verzurren werden die Board so nicht mit voller Spannkraft aufs Dach gepresst - wie wenn man die Spanngurte ebenfalls durchs Auto fädeln würde.
Die Auflagen sind gut gepolstert, passen sich leicht den Konturen von Dach und Board an, geben dann aber nicht weiter nach, so dass die Boards sicher und ohne zu wackeln auf dem Dach liegen. Nach unserer Einschätzung sogar noch etwas stabiler als auf den dickeren aufblasbaren Trägern. Im Gegenzug fehlt dem hier getesteten Schaumstoffträger etwas an Aufbauhöhe, so dass Windsurfboards nicht mit den Schlaufen nach unten transportiert werden können, die würden ins Dach drücken. Der Hersteller empfiehlt den Träger für bis zu zwei SUP- und Longboards bis 70 Zentimeter Breite, was einer Traglast von gut 20-25 Kilo ermöglichen sollte.
Bei sorgsamem Umgang blieben bei unseren Testfahrten keine Spuren auf dem Dach zurück, dennoch sollte man auf jeden Fall einige Punkte bei der Benutzung beachten. Die wichtigsten Tipps:
Das Surflogic Soft Rack SUP/Longboard kommt in einer gut passenden Tasche und kostet etwa 95 Euro.
surf-Fazit: Der Träger von Surflogic ist 1,4 Kilo leicht, mit soliden 30-mm-Gurten ausgestattet, wirkt robust, die Polsterung breit genug und bietet eine gute Abstimmung für Dämpfung und sicheren Halt.

Stellvertretender Chefredakteur surf
Stephan Gölnitz stammt aus Bochum und kam 1996 als Testredakteur zum surf-Magazin nach München. Der Diplom-Ingenieur für Werkstofftechnik begleitet seit seinem Volontariat nahezu alle Materialtests – auf dem Wasser und seit über zehn Jahren auch als Fotograf – mit Stationen u. a. am Gardasee, in Langebaan, Ägypten und Tobago. Privat surft er am liebsten mit dem Foil am Walchensee, gelegentlich in der Welle, und widmet sich außerdem dem SUP auf Fluss- und Mehrtagestouren.