Wassersport-HelmDer Olaian Surf-Helm von Decathlon im Test

Stephan Gölnitz

 · 11.12.2025

Der Surf-Helm von Decathon fühlt sich eher wie eine feste Mütze an
Foto: Stephan Gölnitz

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Ein Softshell-Helm für guten Tragekomfort bei ausreichend Schutz: Der günstige Surf-Helm von Decathlon erweist sich als gute Alternative zu klassischen Wassersport-Helmen.

​Mast, Board, Foil und Finne sind die wohl gefährlichsten Aufschlagorte für den Kopf. Anders als beim Skaten, Biken oder Kanufahren muss ein Surf-Helm aber kaum vor dem Aufprall auf Beton oder Steine schützen. Der Surf-Helm von Decathlon besteht für diesen Einsatzzweck aus etwa 10 Millimeter dickem, flexiblem Polyurethan (nimmt kein Wasser auf) ohne harte Außenschale. Der Schaum gibt bei langsamem Druck zwar nach, bei schlagartiger Belastung aber fast gar nicht. Vor Platz- und Schnittwunden dürfte das ordentlich schützen.

Der Helm reicht am Hinterkopf weit he­runter, auch die Ohren sind abgedeckt. Löcher über den Ohren sorgen für besseres Hörvermögen, manchmal aber auch für ein leichtes Grundrauschen. Der kleine Sonnenschirm beeinträchtigt das Sichtfeld nicht. So fühlt sich der Olaian-Surf-Helm mehr an wie eine gepanzerte Mütze als wie ein klassischer Helm. Allerdings ohne flauschiges Futter, auf eine weiche Innenverkleidung wurde verzichtet.

​Der Softshell-Helm wiegt lediglich 347 Gramm und ist in vier Größen erhältlich, die mittels Gurtband fein eingestellt werden können. Der Kinnriemen ist teilweise gepolstert und bietet einen großen Verstellbereich.

Für günstige 29,99 Euro gibt’s diesen relativ leichten Kopfschutz wahlweise in Gelb, Hellblau oder Schwarz >> bei Decathlon erhältlich.

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Stephan Gölnitz

Stephan Gölnitz

Stellvertretender Chefredakteur surf

Stephan Gölnitz stammt aus Bochum und kam 1996 als Testredakteur zum surf-Magazin nach München. Der Diplom-Ingenieur für Werkstofftechnik begleitet seit seinem Volontariat nahezu alle Materialtests – auf dem Wasser und seit über zehn Jahren auch als Fotograf – mit Stationen u. a. am Gardasee, in Langebaan, Ägypten und Tobago. Privat surft er am liebsten mit dem Foil am Walchensee, gelegentlich in der Welle, und widmet sich außerdem dem SUP auf Fluss- und Mehrtagestouren.

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