Das war wohl eines der wichtigsten Alleinstellungsmerkmale der “alten” Surf-Line-Munich-Base. Weil die untere Edelstahl-Aufnahme der Sehne auch gleichzeitig der Zapfen ist, der in der Platte versenkt wird, reduziert sich die Aufbauhöhe gegenüber vielen üblichen Mastfüßen deutlich. Gerade mal 6,8 Zentimeter ist die Bauhöhe auf dem Board (ohne den Pin natürlich). Das bringt der Rigg tiefer, was hinsichtlich Schwerpunkt und “close the gap” vorteilhaft ist.
Mit gleich zwei M-8-Schrauben wird der Mastfuß mit Nutsteinen in der Schiene fixiert. Das ist maximal sicher und verteilt die Kräfte besser. Die Platte kann in den meisten Fällen auf dem Board verbleiben, dann gelingt die Anbindung ans Rigg sehr leicht. Der Kunststoff der Platte macht einen sehr soliden Eindruck. Der Zapfen wird mittels Sicherungsfeder und Gummizug sehr sicher gehalten und die Bedienung fällt leicht. Durch die Montage mit zwei Schrauben lässt sich der Verstellbereich der Mastschiene nicht ganz bis an die Ränder nutzen nutzen, wie mit nur einer mittigen Schraube. Vorne und hinten verliert man im Vergleich etwa drei Zentimeter - die allerdings in den meisten Fällen sowieso nicht sinnvoll nutzbar sind. Die Sehne wirkt steif und zur Montage greift sich der Zapfen mit Inbus recht scharfkantig.
Robust wirkt das Teil wie kaum ein anderes, der massive Edelstahl ist über jeden Zweifel erhaben. Die Sicherungsleine, für den Fall, dass die Sehne reißt, verbindet beide Edelstahlteile auch im Falle eines Falles sicher.
Dass die Fußschlaufe locker ist, bemerkt man in der Regel in St.Peter-Ording an der Wasserkante bei Ebbe. Das kostet dich als X-Base-Besitzer vermutlich nur noch ein müdes Lächeln, zumindest, wenn du wie bei Starboard oder JP schon auf Torx umgestellt hast. Bereits das “Original” hatte einen Inbus an der Spitze des Pins, das wurde auf Torx (T30) umgerüstet, der bei JP-Australia der Schlüssel für alles ist. Der Mastfuß hat zudem eine sehr griffige Rändelung, so dass sich auch Finnenschrauben damit kraftvoll anziehen lassen.

Redakteur surf
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