Für 2021 hat die Marke NeilPryde nach eigener Aussage “viel Zeit und Energie in die neue Foillinie investiert”. Das Ergebnis sollen komplett neu konzipierte High Performance Foils und ein Modular Foil System sein: Alle Flügel, Köpfe, Masten und Fuselages sollen innerhalb der “Glide Surf” und “Glide Wind” Ranges miteinander kompatibel sein, sodass die Foils auch an verschiedenen Boards und Finnenboxen angebracht werden können. Damit soll es möglich sein, die Foils interdisziplinär zu verwenden – einem Wechsel vom Wingsurfen zum Windsurfen oder SUP-Foilen dürfte damit nichts im Wege stehen.
Bezüglich der Fahreigenschaften wurde laut Hersteller der Fokus auf einen stabilen, schnellen Take-Off gelegt, das “Glide Surf” soll dabei viel Lift bieten, um auch kleine, drucklose Wellen endlos abreiten zu können. Durch das neue, dünnere Profil der Frontflügel, sollen die Glide Foils zudem einen erstaunlichen Endspeed und sehr gute Manövrierbarkeit bieten.
Das für Wingsurfer interessantere Modell “Glide Surf” gibt’s in zwei Bauweisen – mit 70 Zentimeter Alumast (Glide Surf HP) oder als Carbonversion mit 75er Carbonmast (Glide surf HP Carbon). Erhältlich sind jeweils sechs verschiedene Fronflügel mit Flächen von 1130 bis 2270 cm2.
Ein Testmodell haben wir bereits geordert, wir stellen euch das NeilPryde Glide in Kürze hier auf Wingsurf.world vor.
Weitere Infos zu den Modellen unter https://www.neilpryde.com/products/glide-surf-hp

Redakteur surf
Manuel Vogel (Jg. 1981) lebt in Kiel und stand bereits mit sechs Jahren auf dem Windsurfboard in der Surfschule seines Vaters. Nach über 15 Jahren als Windsurflehrer und seit 2003 im surf-Testteam arbeitet er seit 2013 als Redakteur für Test und Fahrtechnik. Seit 2021 ist er zudem begeisterter Wingfoiler – vor allem an der Ostsee und in den Wellen Dänemarks.