Tipps & TricksSo nutzt du die Leash zum Dümpeln mit dem Wing

Manuel Vogel

 · 25.03.2023

Tipps & Tricks: So nutzt du die Leash zum Dümpeln mit dem Wing
Foto: Marius Gugg
Wenn der Wind schwächelt, wird Wingsurfen schnell zur Wackelpartie. Wie du mit Hilfe deiner Leash entspannt zurück zum Strand dümpelst, erfährst du hier.

Wer mal mit der Bohrmaschine Löcher in die Decke gebohrt hat, weiß, dass es angenehmere Tätigkeiten gibt. Wingsurfen bei (zu) wenig Wind fühlt sich ungefähr genauso an, weil der Wing sich kaum noch selbst trägt und aktiv hochgehalten werden muss, damit das Wingtip nicht im Wasser schleift. Vor allem der vordere Arm, der die Front Tube hoch halten muss, ermüdet dabei schnell.

“Drachen steigen lassen” mit der Leash

Ein Tipp, der dir das Leben in solchen Fällen leichter machen kann, ist, deinem Wing mal zwischenzeitlich mehr Bodenfreiheit zu verpassen, indem du dir die Länge deiner Handleash zunutze machst und gewissermaßen, den Drachen steigen lässt.

Foto: Marius GuggFoto: Marius Gugg

Greife dazu mit der hinteren Hand etwas weiter nach vorne, löse die vordere Hand und greife mit dieser deine Leash. Dein Wing fliegt nun etwas höher und du kannst den vorderen Arm anwinkeln und damit entlasten. Natürlich ist diese Fahrposition keine Dauerlösung und vor allem bei böigen Bedingungen ist der Kontakt sehr indirekt. Um die Oberarme aber für kurze Zeit zu entlasten, eignet sich diese Methode allemal. Probier’s aus!


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Manuel Vogel

Manuel Vogel

Redakteur surf

Manuel Vogel (Jg. 1981) lebt in Kiel und stand bereits mit sechs Jahren auf dem Windsurfboard in der Surfschule seines Vaters. Nach über 15 Jahren als Windsurflehrer und seit 2003 im surf-Testteam arbeitet er seit 2013 als Redakteur für Test und Fahrtechnik. Seit 2021 ist er zudem begeisterter Wingfoiler – vor allem an der Ostsee und in den Wellen Dänemarks.

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