TutorialDie Race Jibe beim Wingfoilen - Technik, Tipps & typische Fehler

Manuel Vogel

 · 12.06.2026

Tutorial: Die Race Jibe beim Wingfoilen - Technik, Tipps & typische FehlerFoto: Brett Kenny/Radical Sports Tobago
Die Race Jibe ist beim Wingfoilen eine super alternative zur Standard-Halse. Warum der Move vor allem für Leichtwind ideal ist und worauf du dabei achten solltest, erfährst du im Tutorial.

Wenn du die Standard-Halse beim Wingfoilen bereits beherrschst, solltest du auch die Race Jibe auf dem Zettel haben. Diese Variante ist nicht sonderlich schwer und bietet - ähnlich wie die Heineken Jibe - vor allem bei Leichtwind den Vorteil, dass die Bremswirkung des Wings entfällt. Das bedeutet, dass es dir auch bei wenig Wind leichter fallen kann, die Halse komplett durchzufoilen.

Race Jibe - easy vor allem bei wenig Wind

Wie bei allen Manövern nach Lee, solltest du natürlich den freien Raum checken, um Kollisionen zu vermeiden. Eingeleitet wird die Race Jibe durch moderaten Druck auf die Leekante. Charakteristisch für dieses Manöver ist es, dass der Wing nicht über dem Kopf geflogen, sondern aktiv zur Kurveninnenseite geführt wird. Im Scheitelpunkt des Manövers neutralisieren sich dann Fahrtwind und tatsächlich wehender Wind weitgehend. Die Ausleitung des Manövers erfolgt über eine kurze Phase der Backfahrt - du befindest dich auf der Leeseite, der Wing auf der Luvseite. Während der Backfahrt ist die Kontrolle des Gegendrucks der entscheidende Faktor. Dabei gilt: Mit der vorderen Hand hältst du die Front Tube auf Distanz, die hintere Hand ist passiv und erlaubt es dem Wing, Power entweichen zu lassen.

Worauf du dabei achten solltest, was beim Timing wichtig ist und welche typischen Fehler du besser vermeiden solltest, erfährst du im Video-Tutorial.

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Manuel Vogel

Manuel Vogel

Redakteur surf

Manuel Vogel (Jg. 1981) lebt in Kiel und stand bereits mit sechs Jahren auf dem Windsurfboard in der Surfschule seines Vaters. Nach über 15 Jahren als Windsurflehrer und seit 2003 im surf-Testteam arbeitet er seit 2013 als Redakteur für Test und Fahrtechnik. Seit 2021 ist er zudem begeisterter Wingfoiler – vor allem an der Ostsee und in den Wellen Dänemarks.

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